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Die Chilenische Araukarie (Araucaria araucana)

Bild 1: Weiblicher Zapfen der Chilenischen Araukarie Bild 1: Weiblicher Zapfen der Chilenischen Araukarie
Jörg Weiß, vom 28.01.2018

Nachdem man bei der Betrachtung der Wollemie nicht an den Araukarien vorbei kommt, musste ich mir auch einmal einen Vertreter dieser Gattung ansehen: die Chiletanne oder Chilenische Araukarie ist seit etwa den 1980er Jahren ein gern gesehener Gast in unseren Gärten und fühlt sich mit unseren milder werdenden Wintern zunehmen wohler bei uns. Diesmal stammt meine Probe nicht aus dem Botanischen Garten Bonn, der auch etliche teils recht große Exemplare von Araucaria araucana beherbergt, sondern aus der Nachbarschaft. Es hat mich sehr gefreut, dass ich auf spontane Nachfrage eine Probe nehmen durfte, dafür auch hier noch einmal vielen Dank!
Artikelinhalt

Interessantes zur Chilenischen Araukarie

Bild 2: Die Krone einer Chiletanne ragt über der umgebenden Vegetation; Wikipedia, von Scott Zona, CC BY-SA 2.0 Bild 2: Die Krone einer Chiletanne ragt über der umgebenden Vegetation; Wikipedia, von Scott Zona, CC BY-SA 2.0
Die Chilenische Araukarie (Araucaria araucana, Syn.: A. imbricata, A. chilensis, Dom- beya chilensis), auch Andentanne, Chiletanne, Schlangen- baum, Schuppentanne, Affenschwanz- baum oder Chilenische Schmucktanne sowie Monkey Puzzle Tree genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Araukarien (Araucaria) in der Familie der Araukariengewächse (Araucaria- ceae) und steht somit der Wollemia deutlich näher als die Arten der Gattung Agathis, die ebenfalls zur Familie Arau- cariaceae gehört.
Araucaria araucana stammt aus den Anden in Chile (gleich- namige Región de la Araucanía) und Argentinien, genauer gesagt aus Südchile und aus Patagonien. Dort wächst sie im gemäßigten Klima in Höhenlagen von 600 bis 1.700 m. ü. NN. Die Niederschläge liegen zwischen 1.000 und 4.500 mm pro Jahr. Die Extremtemperaturen liegen bei -20 °C und +30 °C. In Europa ist die Araukarie nur in den milderen Gegenden Nordwesteuropas winterhart und erreicht dort Wuchshöhen von bis zu 30 Meter.
Die Chilenische Araukarie wurde in Europa durch den Biologen und Mediziner Archibald Menzies etwa im Jahr 1795 bekannt gemacht. Die englische Bezeichnung „Monkey Puzzle Tree“ rührt von einem Kommentar eines Engländers um 1800, der meinte, diesen Baum mit seinen dolchartigen Blättern zu erklimmen, sei selbst für einen Affen eine kaum lösbare Aufgabe (allerdings leben im natürlichen Verbreitungsgebiet der Chilenischen Araukarie gar keine Affen). Auf Mapudungun, der Sprache der Mapuche, heißt der Baum pewen, in spanischer Schreibweise Pehuén; diese Bezeichnung setzt sich im Englischen als Alternative durch.
Bild 3: Ein lichter Chiletannenwald mit alten Bäumen im Parque Nacional Huerquehue (Chile); Wikipedia, Jason Holliger, CC BY-SA 2.0
Bild 3: Ein lichter Chiletannenwald mit alten Bäumen im Parque Nacional Huerquehue (Chile); Wikipedia, Jason Holliger, CC BY-SA 2.0
Araucaria araucana ist ein immergrüner Baum, der in seiner Heimat Wuchshöhen von 30 bis 40, selten bis zu 50 Meter bei einem Stamm- durchmesser von 1 bis 2 Meter erreicht. Chilenische Araukarien wachsen sehr langsam: der Jahreszuwachs beträgt selten mehr als 30 Zentimeter. Dabei erreichen sie ein hohes Alter, bis zu 2.000 Jahre alte Exemplare sind nachgewiesen. Als Nutzholz werden meist etwa 500 Jahre alte Bäume verwendet. Der Baum bildet mehrere tief gehende Wurzeln und eine eiförmige bis schirmförmige Krone aus. Die sehr biegsamen Äste stehen in Quirlen von 3 bis 7 Zweigen zusammen und gehen waagerecht vom Stamm ab. Im Alter von etwa 100 Jahren werden die unteren Zweige abgeworfen und der gerade, zylindrische Stamm verkahlt nach und nach, wenn er auch seine Blätter verliert. Alte Bäume sind oft nur noch in der Spitze beastet.
Bild 4: Stamm einer jüngeren Chiletanne, mit Blättern und Zweigen
Bild 4: Stamm einer jüngeren Chiletanne, mit Blättern und Zweigen
Die 10 bis 14 Zentimeter dicke Rinde mit dunkelgrauer Borke bietet der Chilenischen Araukarie Schutz vor Feuer und der Hitze heißer Asche nach Vulkanausbrüchen. Sie macht bis zu 25 % des Stammvolumens aus. Das ockergelbe Kernholz unterscheidet sich farblich nur geringfügig vom Splintholz, Jahresringe sind nur schwer zu erkennen. Die Rohdichte des leicht zu bearbeitenden Holzes liegt bei 0,67 g/cm³. 
Bild 5: Rinde einer alten Chiletanne; Wikipedia, von Scott Zona, CC BY-SA 2.0
Bild 5: Rinde einer alten Chiletanne; Wikipedia, von Scott Zona, CC BY-SA 2.0
Zweige, Äste und die Stämme von jungen Bäumen sind dachziegelartig mit den sehr harten und ledrigen dreieckigen und glänzend dunkelgrünen Blättern besetzt. Diese sind 2,5 bis 3 Zentimeter lang und 1,5 bis 2 Zentimeter breit und spiralig angeordnet. Die Blätter laufen in einem scharfen, braunen Dorn aus und stehen insbesondere an den jungen Zweigen so dicht, dass der Spross nicht zu sehen ist. Sie weisen an der Ober- und Unterseite Spaltöffnungen auf, deren Lage auf beiden Blattseiten an feinen Cutinlinien zu erkennen ist.
Bild 6: Junger Trieb der Chiletanne, die Dornen an der Blattspitze sind noch nicht vollständig ausgebildet; Wikipedia, von User MdE, CC BY-SA 3.0
Bild 6: Junger Trieb der Chiletanne, die Dornen an der Blattspitze sind noch nicht vollständig ausgebildet; Wikipedia, von User MdE, CC BY-SA 3.0
Die Chilenische Araukarie ist einhäusig (monözisch) oder zweihäusig (diözisch) getrenntgeschlechtig und bildet mit etwa 15 Jahren erstmalig Zapfen aus. Die einzeln oder in Gruppen endständig aufrecht stehenden, männlichen Blütenzapfen sind zapfenförmig, dunkelbraun, etwa 8 bis 12 Zentimeter lang, 4 bis 5 Zentimeter breit und bleiben nach dem Pollenflug im Juni noch monatelang am Baum. Sie besitzen spiralig angeordnete, sich dachziegelartig überlappende, dornige Schuppen.
Bild 7: Männliche Zapfen von Araucaria araucana; Wikipedia, von H.Zell, CC BY-SA 3.0
Bild 7: Männliche Zapfen von Araucaria araucana; Wikipedia, von H.Zell, CC BY-SA 3.0
Die kugeligen weiblichen Blütenzapfen, cabezas (spanisch für „Köpfe“) genannt, erscheinen einzeln an der Oberseite der Zweige und reifen im zweiten Jahr. Sie weisen eine Länge von 10 bis 18 Zentimetern bei einem Durchmesser von 15 bis 20 Zentimetern auf, sind anfangs grün mit goldgelben Dornen und werden später zu braunen Zapfen, die noch am Baum aufbrechen und dann bis zu 200 ungeflügelte, rötlich-braune Samen freigeben. Diese werden piñones („Pinienkerne“) genannt, sind vier bis fünf Zentimeter lang und zwischen 1,5 und zwei Zentimeter breit. Sie haben einen leicht abgeflachten, länglich-keilförmigen Umriss. Das Tausendkorngewicht schwankt zwischen 3.300 und 5.000 g.
Bild 8: Weiblicher Zapfen der Chilenischen Araukarie, aus Wikipedia, von User Sciadopitis, CC BY-SA 2.0
Bild 8: Weiblicher Zapfen der Chilenischen Araukarie, aus Wikipedia, von User Sciadopitis, CC BY-SA 2.0
Wegen des langen und geraden Stammes wird der Baum gerne als Nutzholz geschlagen und ist in Chile vom Kahlschlag bedroht. Der Handel ist inzwischen weltweit verboten, die Araukarie wird auf der Roten Liste als „stark gefährdet“ („endangered“) geführt. In Chile wurde ein striktes Nutzungsverbot erlassen. Auch in Argentinien ist die Art geschützt, es wird aber von einer Nutzung außerhalb von Schutzzonen berichtet.

Kurz zur Präparation

Geschnitten wurden jeweils frische Proben vom Blatt in der Blattmitte und an der Blattspitze. Das Blatt ist so derb, dass es freistehend geschnitten werden kann, beim Einspannen besteht aber die Gefahr, dass es wegen der Wölbung um die Längstachse bricht. Die Schnittdicke beträgt etwa 50 µm.

Nach einer Schnittfixierung in AFE für ca. 24 Stunden wurden die Schnitte in Aqua dest. überführt und für gut 90 Sekunden mit Klorix (1:4 in Aqua dest. als Ersatz für Eau de Javelle) behandelt und nach sehr gutem Ausspülen für wiederum etwa 24 Stunden mit Chloralhydrat (250g auf 100ml Aqua dest.) gebleicht.

Gefärbt habe ich mit W3Asim II nach Rolf-Dieter Müller für 7 Minuten mit einmaligem kurzen Erwärmen bis kurz vor den Siedepunkt.
Eine Beschreibung der Färbung finden Sie hier auf unserer Webseite: W3Asim II im Vergleich.
Nach der Färbung wurden die Schnitte in Aqua dest. für 24 Stunden mit mehrmaligem Wechsel sanft differenziert.

Eingedeckt sind die Schnitte - nach gründlichem Entwässern in reinem Isopropanol - in Euparal.
Weitere Informationen zur Erstellung botanischer Dauerpräparate finden Sie auf der zugehörigen Themenseite.
Bild 9: Fertig gefärbte Schnitte bereit zum Eindecken
Bild 9: Fertig gefärbte Schnitte bereit zum Eindecken

Die verwendete Technik

Die Aufnahmen sind auf dem Leica DMLS mit dem 5x NPlan sowie den 10x, 20x und 40x PlanApos entstanden. Auch ein 100x Planfluotar war im Einsatz. Die Kamera ist eine Panasonic GX7, die am Trinotubus des Mikroskops ohne Zwischenoptik direkt adaptiert ist. Die notwendigen Einstellungen zum Weißabgleich und der Belichtungszeit wurden direkt an der Kamera vorgenommen, die Auslösung erfolgten mit einem einfachen  kabel- gebundenen Fernauslöser. Der Vorschub erfolgt manuell anhand der Skala am Feintrieb des DMLS.
Bild 10: Das Leica DMLS des Autors mit direkt adaptierter Kamera Panasonic GX7
Bild 10: Das Leica DMLS des Autors mit direkt adaptierter Kamera Panasonic GX7
Alle Mikroaufnahmen sind mit Zerene Stacker V1.04 (64bit) gestackt. Die anschließende Nachbereitung beschränkt sich auf die Normalisierung und ein leichtes Nachschärfen nach dem Verkleinern auf die 1024er Auflösung (alles mit XNView in der aktuellen Version). Bei stärker verrauschten Aufnahmen lasse ich aber auch mal Neat Image in der Version 8.0 ran.

Das Blatt im Querschnitt

Um das schöne Bild der Äste nicht zu stören, habe ich mein Probeblatt unten am Stamm der Pflanze genommen. Es ist etwa 9 Jahre alt. Geschnitten habe ich etwa in der Blattmitte und weiter oben unterhalb des Dorns, es gibt hier jedoch keine signifikanten Unterschiede neben der äußeren Form des Querschnitts und den etwas kleineren Leitbündeln.
Bild 11: Makro von der Blattoberseite der Probe, mit Schnittführung
Bild 11: Makro von der Blattoberseite der Probe, mit Schnittführung
Bild 12: Makro von der Blattunterseite der Probe
Bild 12: Makro von der Blattunterseite der Probe
Schauen wir uns den Blattquerschnitt aus der Blattmitte (S1) zunächst in der Übersicht an:
Bilder 13a,b: Gefärbter Querschnitt aus der Blattmitte
Bild 13a: Gefärbter Querschnitt aus der Blattmitte; Vergrößerung 50x, Stapel aus 44 Bildern
Bild 13a: Gefärbter Querschnitt aus der Blattmitte; Vergrößerung 50x, Stapel aus 44 Bildern
Bild 13b: Die selbe Aufnahme wie in Bild 13a, jedoch mit Beschriftung
Bild 13b: Die selbe Aufnahme wie in Bild 13a, jedoch mit Beschriftung
Bereits hier ist der Aufbau des Blattes gut zu erkennen: wir finden zunächst eine ausgeprägte Cuticula, unter der sich eine einreihige Epidermis befindet. Diese liegt auf einer vielreihigen, sklerenchymatischen Hypodermis, die nur an den Stomata unterbrochen ist, um Platz für einen substomatären Interzellularraum zu lassen, der aber recht klein ausfällt. Darunter liegt ein ein- bis zweireihiges Assimilationsparenchym. An der Blattunterseite wiederholt sich dieser Aufbau. In der Mitte dieser Schichten liegt das Schwammparenchym, in das die Leitbündel mit anliegenden Trans- fusionstracheiden und viele Sekretgänge eingebettet sind. Im Blattquerschnitt verteilt finden sich immer wieder große, sklerenchymatische Idioblasten. An der Blattunterseite gibt es eine Art stabilisierenden Kiel, bei dem die Hypodermis nicht von Stomata unterbrochen ist.
Leider ist hier und in den folgenden Bildern nichts von den Compartemented Cells zu sehen, die bei der Einordnung von Wollemia nobilis eine so große Rolle gespielt haben. Wir finden lediglich große leere Zellhüllen. Eventuell ist das Blatt zu alt und die Schleimstoffe wurden bereits resorbiert?
Informationen zu den Abkürzungen im Bild 13b sowie den folgenden beschrifteten Bildern finden Sie wie immer hier auf der Webseite des MKB: Tabelle mit den Kürzeln und den zugehörigen allgemeinen Erläuterungen.  
Schauen wir nun an auf den Blattrand, wieder bei einem Schnitt aus der Blattmitte:
Bilder 14a-d: Blattrand aus der Blattmitte
  • Bild 14a: Blattrand aus der Blattmitte vom ungefärbten frischen Schnitt; Vergrößerung 50x, Stapel aus 47 Bildern
  • Bild 14b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 14c: Blattrand aus der Blattmitte, Färbung W3Asim II; Vergrößerung 50x, Stapel aus 40 Bildern
  • Bild 14d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Am Blattrand finden wir die gleichen Features wie in der Blattmitte. Zum Rand hin werden die Leitbündel kleiner und es gibt auch dort ein massives Stück Hypodermis zur Versteifung. Selbstredend sind auch wieder Sekretgänge und Idioblasten zu finden.
Bilder 15a,b: Der Blattrand an der Blattspitze im Querschnitt
Bild 15a: Der Blattrand an der Blattspitze im Querschnitt, Vergrößerung 100x, Stapel aus 55 Bildern
Bild 15a: Der Blattrand an der Blattspitze im Querschnitt, Vergrößerung 100x, Stapel aus 55 Bildern
Bild 15b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Bild 15b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Auch hier gibt es nichts Neues zu entdecken, vom ästhetischen Gesichtspunkt her gefällt mir das Bild aber ausnehmend gut.

Jetzt geht es an die Innereien!
Bilder16a-c: Leitbündel, Idioblast und Sekretgang
  • Bild 16a: Leitbündel, Idioblast und Sekretgang in einem Bild vereint, Vergrößerung 200x, Stapel aus 36 Bildern
  • Bild 16b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 16c: Leitbündel, Idioblast und Sekretgang im Polarisationskontrast; Vergrößerung 200x, Stapel aus 38 Bildern
Wir sehen ein von einer Bündelscheide umgebenes, geschlossen kollaterales Leitbündel, das genau wie bei der Wollemie viele "zugequollene" Phloemzellen aufweist. Auch hier haben wir es also mit Nacréwänden zu tun. Oberhalb des Leitbündels finden wir einen großen Bereich mit Transfusionstracheiden und unterhalb eines kleinen Nest mit Sklerenchymfasern.
Der Idioblast ist eine abgestorbene Zelle mit recht dünnen, sklerenchymatischen Zellwänden. Auf diesen sind viele, hier sehr schön rhombenförmige Calciumoxalatkristalle zu erkennen. Diese finden sich aber auch auf außen auf den Zellen des Schwammparenchyms, was die Aufnahme 14c sehr schön zeigt. Diese Form der Calciumoxalatablagerung haben wir nun schon bei vielen altertümlichen Pflanzen gesehen, als Beispiele seien hier die Wollemie (wollemia nobilis), die Spießtanne (Cunninghamia lanceolata) und die Welwitschie (Welwitschia mirabilis) genannt.
Bleibt der Sekretgang, der innen mit einem Drüsenepithel aus dünnwandigen Drüsenzellen ausgeschlagen ist.

Die Idioblasten sind im ungefärbten Schnitt kaum zu erkennen:
Bilder 17a,b: Idioblasten im frischen, ungefärbten Schnitt
Bild 17a: Idioblasten im frischen, ungefärbten Schnitt; Vergrößerung 200x, Stapel aus 75 Bildern
Bild 17a: Idioblasten im frischen, ungefärbten Schnitt; Vergrößerung 200x, Stapel aus 75 Bildern
Bild 17b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Bild 17b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Man muss schon recht genau hin schauen, um die großen, verzweigten Zellen zwischen Assimilations- und Schwammparenchym zu entdecken.

Das Leitbündel schauen wir uns noch einmal genauer an:
Bilder 18a-c: Leitbündel im Querschnitt
  • Bild 18a: Leitbündel im Querschnitt, ungefärbt; Vergrößerung 400x, Stapel aus 59 Bildern.
  • Bild 18b: Leitbündel im Querschnitt, W3Asim II; Vergrößerung 400x, Stapel aus 32 Bildern.
  • Bild 18c: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Das Auffälligste hier sind sicher die Nacréwände der Phloemzellen und das Transfusionsgewebe. Die parenchymatischen Zellen zwischen dem Xylem und den Transfusionstracheiden deute ich als Transfusionsparenchym (ohne Beschriftung). Spannend ist, dass die von den Transfusionstracheiden eingenommene Fläche größer ist, als die der "klassischen" Leitbündelgewebe Xylem und Phloem zusammen.

Wenden wir uns noch einmal den Abschlussgeweben mit den Stomata zu:
Bilder 19a-d: Abschlussgewebe und Stomata
  • Bild 19a: Abschlussgewebe und Stomata, ungefärbter, frischer Schnitt; Vergrößerung 200x, Stapel aus 72 Bildern
  • Bild 19b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 19c: Abschlussgewebe und Stomata, W3Asim II; Vergrößerung 400x, Stapel aus 34 Bildern
  • Bild 19d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Besonders beeindruckend ist die gut 20µm dicke Cuticula, in der leicht eingesenkt dicht an dicht die Stomata vom Coniferales-Typ liegen. Und das auch schon einmal direkt nebeneinander, wie die Bilder 19c&d zeigen.

Variabilität anhand der Transfusionstracheiden verschiedener Proben

Zwei Kollegen aus dem MKB und ich treffen uns seit einiger Zeit regelmäßig zum Präparieren und Fachsimpeln. Zum Termin Anfang Januar hatte ich noch einmal eine Probe von einer Chilenischen Araukarie aus einem Vorgarten in der Nähe meiner Arbeitsstätte mit gebracht, da ich die Querschnitte sehr interessant finde und man so was ja nicht alle Tage unter dem Messer hat (obwohl: wenn man drauf achtet, die Pflanze ist gerade vor den Häusern sehr häufig anzutreffen ...).
Meine zwei Blättchen stammen von einem sehr schönen Baum, der mit gut 8 Metern Höhe und kräftigem Wuchs sicherlich um die 20, vielleicht auch 25 Jahre alt ist.  
Bild 20: Der Zweig, von dem ich die Blätter aus der vergangenen Wachstumsperiode 2017 entnommen habe
Bild 20: Der Zweig, von dem ich die Blätter aus der vergangenen Wachstumsperiode 2017 entnommen habe
Bilder 21: Hier die beiden Blätter bereit zur Präparation
Bilder 21: Hier die beiden Blätter bereit zur Präparation
Ich war ein wenig neugierig, da ich diesmal ja ein Zweigblatt von einem älteren Baum hatte, im Gegensatz zu dem Sprossblatt aus dem 2. oder 3. Wachstumsjahr der ersten Probe oben. Eigentlich habe ich keine Neuigkeiten erwartet, aber oft wird man ja überrascht ...
 
Zunächst einmal zeigt sich der Blattaufbau aber wie erwartet und schon weiter oben beschrieben:  
Bilder 22a,b: Blattquerschnitt der neuen Probe in der Übersicht
Bild 22a: Blattquerschnitt der neuen Probe in der Übersicht, W3Asim II; Vergrößerung 50x, Stapel aus 50 Bildern
Bild 22a: Blattquerschnitt der neuen Probe in der Übersicht, W3Asim II; Vergrößerung 50x, Stapel aus 50 Bildern
Bild 22b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Bild 22b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Da die Anatomie identisch ist, finden Sie eine genauere Beschreibung des Gesehenen unter den Bildern 13 und 14. 
Der Blick ins Detail zeigt den interessante Blattaufbau genauer: 

Bilder 23a-d: Details des Querschnittes

  • Bild 23a: Details des Querschnittes; Vergrößerung 100x, Stapel aus 40 Bildern
  • Bild 23b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 23c: Details des Querschnittes im Polarisationskontrast; Vergrößerung 100x, Stapel aus 34 Bildern
  • Bild 23d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Auffällig ist hier, dass nur auf dem großen sklerenchymatischen Idioblasten Calciumoxalatkristalle zu finden sind. In der ersten Probe waren diese auch auf den Parenchymzellen des Mesophylls vorhanden (vergleiche Bild 16c). Ein Umstand der sicher dem geringen Alter des Blattes und eventuell auch einer anderen Bodenbeschaffenheit geschuldet ist.

Ihnen ist aber sicher schon aufgefallen, worauf ich eigentlich hinaus will: die die Leitbündel begleitenden Transfusionstracheiden nehmen beim hier gezeigten Blatt deutlich mehr Raum ein, als in der ersten Probe. Dort hatten wir in etwa die gleiche Flächenaufteilung zwischen Xylem und Phloem und den Transfusionstracheiden (vergleiche Bilder 18), hier ist das Verhältnis etwa 1:4 bis 1:5 zu Gunsten der Transfusionstracheiden.
Bilder 24a,b: Leitbündel mit Transfusionstracheiden
Bild 24a: Leitbündel mit Transfusionstracheiden und ein Sekretgang; Vergrößerung 200x, Stapel aus 38 Bildern
Bild 24a: Leitbündel mit Transfusionstracheiden und ein Sekretgang; Vergrößerung 200x, Stapel aus 38 Bildern
Bild 24b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Bild 24b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Was steckt da dahinter? Liegt es am unterschiedlichen Alter der Blätter? An dem unterschiedlichen Aufbau eines frühen Blattes im Vergleich zu einem Blatt eines älteren Baums? Oder einfach daran, dass die Probe von unterschiedlichen Pflanzen stammt, die eben eine gewisse Variabilität aufweisen? Hier vielleicht bedingt durch eine bessere Wasserversorgung? Die Schnittstelle lag jedenfalls bei beiden Blättern etwa in der Mitte - der Anteil des Transfusionsgewebes nimmt in den allermeisten Fällen zur Blattspitze hin zu.

Wie geht man das an? Zunächst einmal habe ich mich daran erinnert, von zwei lieben Kollegen auf dem letzten Dörnberg-Treffen Blattquerschnitte der A. araucana erhalten zu haben. Also schnell mal nachgeschaut! Auch hier noch einmal vielen Dank für die Präparate!
Bilder 25a,b: Blattquerschnitt von Wolfgangs Grigoleits Präparat
Bild 25a: Blattquerschnitt von Wolfgangs Grigoleits Präparat, W3Asim II; Vergrößerung 400x, Stapel aus je 27 Bildern
Bild 25a: Blattquerschnitt von Wolfgangs Grigoleits Präparat, W3Asim II; Vergrößerung 400x, Stapel aus je 27 Bildern
Bild 25b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Bild 25b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Schnitt von Bodo Braunstorfinger, weitere Präparation von Wolfgang Grigoleit. Zur Pflanze selbst und der Lage des Blattes so wie der Schnittlage ist nichts bekannt.
Uups, hier muss man ja richtig suchen. Rechts und links des Xylems finden sich je nur wenige Transfusionstracheiden. Dafür ist der schleimige Inhalt der charakteristischen Compartmented Cells in Form grauer Artefakte noch sehr schön zu sehen.
Bilder 26a,b: Blattquerschnitt von Rainer Teubners Präparat
Bild 26a: Blattquerschnitt von Rainer Teubners Präparat, Etzold FCA; Vergrößerung 400x, Stapel aus je 37 Bildern
Bild 26a: Blattquerschnitt von Rainer Teubners Präparat, Etzold FCA; Vergrößerung 400x, Stapel aus je 37 Bildern
Bild 26b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Bild 26b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Schnitt und Präparation von Rainer Teubner. Hier das gleiche Bild wie oben: nur einige wenige Transfusionstracheiden an den Seiten des Xylems. Die Form des Querschnitts lässt aber vermuten, dass das Blatt nahe der Anwachsstelle am Spross (basal) geschnitten wurde.
Das würde passen, da die Menge der Transfusionstracheiden regulär zu Blattspitze hin zu nimmt (siehe auch bei der Wollemie, Bilder 51 und 52). Obwohl der Unterschied bei den vier Blättern und Schnittlagen hier schon frappierend ist.

Also noch mal auf in den Botanischen Garten der Universität Bonn, wo ich nach höflicher Nachfrage auch wieder die Erlaubnis erhielt, einige Proben zu nehmen.
Bild 27: Das Chiletannen-Ensemble im Botanischen Garten Bonn
Bild 27: Das Chiletannen-Ensemble im Botanischen Garten Bonn
Die Bäume hier sind auch alle schon älter, zeigen aber einen etwas "magereren" Wuchs im Vergleich zur Probepflanze oben in etwa gleichem Alter. Hier einige Detailaufnahmen von Ästen und dem Spross.
Bilder 28a-f: Detailaufnahmen von den Chiletannen im Botanischen Garten der Uni Bonn
  • Bilder 28a-f: Impressionen von Araucaria araucana im Botanischen Garten der Universität Bonn
  • Bilder 28a-f: Impressionen von Araucaria araucana im Botanischen Garten der Universität Bonn
  • Bilder 28a-f: Impressionen von Araucaria araucana im Botanischen Garten der Universität Bonn
  • Bilder 28a-f: Impressionen von Araucaria araucana im Botanischen Garten der Universität Bonn
  • Bilder 28a-f: Impressionen von Araucaria araucana im Botanischen Garten der Universität Bonn
  • Bilder 28a-f: Impressionen von Araucaria araucana im Botanischen Garten der Universität Bonn
Man sieht: die Wuchsformen und Größen der Blätter sind ja nach Lage an der Pflanze und auch an den Sprossspitzen selbst dicht nebeneinander stehender Pflanzen sehr unterschiedlich.
Diesmal habe ich zwei etwa 4 Jahre alte Blätter und ein etwa 12 Jahre altes Blatt vom basalen Teil eines Astes genommen. Eines der vierjährigen Blätter zeige ich hier im Querschnitt im oberen Drittel und das zwölfjährige Blatt im Längsschnitt. Die Färbung ist ein weiteres Mal W3Asim II nach dem gleichen Protokoll wie bei den vorangegangenen Präparationen.
Bild 29: Probeblätter aus dem Botanischen Garten Bonn und Schnittführung
Bild 29: Probeblätter aus dem Botanischen Garten Bonn und Schnittführung
Nun zu den Schnitten!
Bilder 30a-f: Querschnittsaufnahmen vom vierjährigen Bonner Blatt
  • Bild 30a: Querschnitt durch das vierjährige Blatt ; Vergrößerung 50x, Stapel aus 50 Bildern
  • Bild 30b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 30c: Querschnitt durch das vierjährige Blatt; Vergrößerung 100x, Stapel aus 36 Bildern
  • Bild 30d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 30e: Querschnitt durch das vierjährige Blatt mit Leitbündel und Transfusionstracheiden; Vergrößerung 200x, Stapel aus 31 Bildern
  • Bild 30f: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Wieder etwas Neues: hier sind die Transfusionstracheiden nicht ganz so stark ausgeprägt, bedecken aber immer noch mehr als die doppelte Fläche von Xylem und Phloem.
Der Vollständigkeit halber hier noch einmal Querschnitte von der selben Probe im frischen ungefärbten Schnitt und im Polarisationskontrast.
Bilder 31a-e: Frischer ungefärbter Schnitt und Polarisationskontrast vom vierjährigen Blatt aus Bonn
  • Bild 31a: Querschnitt aus der Blattmitte vom frischen, ungefärbten Schnitt; Vergrößerung 100x, Stapel aus 50 Bildern
  • Bild 31b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 31c: Querschnitt vom frischen, ungefärbten Schnitt im Polarisationskontrast mit Calciumoxalatkristallen in den Interzellularräumen; Vergrößerung 200x, Stapel aus 44 Bildern
  • Bild 31d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 31e: Calciumoxalat-Rhomboeder im Detail; Vergrößerung 400x, Stapel aus 5 Bildern
Und da sind auch unsere Calciumoxalatkristalle wieder. Hübsch außen auf den Zellwänden der Mesophyllzellen verteilt.

Nun noch kurz zu den Längsschnitten!
Bilder 32a-f: Längsschnitte vom zwölfjährigen Blatt aus Bonn
  • Bild 32a: Längsschnitt in W3Asim II Färbung; Vergrößerung 100x, Stapel aus 47 Bildern
  • Bild 32b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 32c: Längsschnitte in W3Asim II Färbung; Vergrößerung 200x, Stapel aus 30 Bildern
  • Bild 32d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 32e: frischer, ungefärbter Längsschnitt; Vergrößerung 200x, Stapel aus 50 Bildern
  • Bild 32f: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Die Lage und Form der Transfusionstracheiden ist hier sehr schön zu erkennen. Insbesondere im Vergleich mit den entwicklungsgeschichtlich jüngeren Tracheen und Tracheiden sind die Zellen kurz rechteckig, fast würfelförmig und tragen an allen Wänden große Hoftüpfel.
Der Schnitt verläuft jeweils nicht ganz in einer Ebene relativ zum Leitbündel, so dass die unterschiedliche Dicke der Transfusionstracheidenschicht keine Aussage birgt.

Im Fazit kann man sagen, dass die Variabilität der Blattanatomie bei Araucaria araucana abhängig vom Alter, Standort, der Lage des jeweiligen Blattes an der Pflanze und der Lage des Schnittes am Blatt (basal - apikal) sehr hoch ist. Genauere Aussagen zu den Ursachen sind mit meiner kleinen Stichprobe leider nicht möglich.
Literatur und Links
[1]  Pflanzenanatomie
       Katherine Esau, Gustav Fischer Verlag, 1969
      
[2]  Botany for Degree Students - Gymnosperms
       Vasishta, Sinha, Kumar, S.Chand Reprint 2016
    
[3]  Pflanzenanatomisches Praktikum I
       Braune, Leman, Taubert, Spektrum 2007

[4]  Botanische Schnitte mit dem Zylindermikrotom
       Jörg Weiß, MBK 2011

[5]  W3Asim im Vergleich
       Die W3Asim - Färbungen von Rolf-Dieter Müller, MKB 2014

[6]  Tabelle der Abkürzungen zur Pflanzenanatomie
       Jörg Weiß, MKB 2013

[7]  Die Chilenische Araukarie bei Wikipedia
       Wikipedia
Bildquellen
  • Bild 2: Eine Chilenische Araukarie im Parque Nacional Villarica, Chile.
    Wikipedia, von Scott Zona, CC_BY-SA_2.0.
  • Bild 3: Ein lichter Chiletannenwald mit alten Bäumen im Parque Nacional Huerquehue (Chile)
    Wikipedia, von Jason Holliger, CC BY-SA 2.0
  • Bild 5: Rinde einer alten Chiletanne
    Wikipedia, von Scott Zona, CC BY-SA 2.0
  • Bild 6: Junger Trieb der Chiletanne
    Wikipedia, von User MdE, CC BY-SA 3.0
  • Bild 7: Männliche Zapfen von Araucaria araucana
    Wikipedia, von H.Zell, CC BY-SA 3.0
  • Bild 8: Weiblicher Zapfen der Chilenischen Araukarie
    Wikipedia, von User Sciadopitis, CC BY-SA 2.0
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Bild des Monats

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Mai 2018
Autofluoreszenz beim Spross der Stechpalme (Ilex aquifolium).Von Rolf-Dieter Müller.
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April 2018
Eine Gruppe Glockentierchen der Art Carchesium polypinum mit Fluoreszenzbeleuchtung, Fokus auf das Zellinnere. Von Thilo Bauer.
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März 2018
Radiolarie in Rheinbergbeleuchtung von Frank Fox
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Februar 2018
Querschnitt durch den Spross des Roten Hartriegels (Cornus sanguinea) in W3Asim II Färbung von Jörg Weiß
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Januar 2018
Schuppenhaar der Silber-Ölweide (Elaeagnus commutata) im Hellfeld von Jörg Weiß
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Dezember 2017
Stempel, Narbe und Staubblätter des Hibiskus im UV-Licht. Aufnahme von Frank Fox
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November 2017
Eine Diatomee im Interphaco aus einem Präparat von Anne Gleich. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2017
Cilien auf der Oberfläche des Wimberntiers Spirostomum ambiguum im Fluoreszenzkontrast von Thilo Bauer.
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September 2017
Deckel der Sporenkapsel des Drehmooses (Funaria hygrometrica) im Auflicht von Horst-Dieter Döricht
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August 2017
Sporangien des Wurmfarns (Dryopteris spec.) in der Fluoreszenz von Frank Fox
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Juli 2017
Die Diatomee Aulacodiscus decorans (Schmidt) von Päule Heck
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Juni 2017
Mikroskopische Krokoitstufe von Horst-Dieter Döricht
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Mai 2017
Silikonschaum im Auflicht von Horst-Dieter Döricht
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April 2017
Zentralzylinder einer Wurzel der Weißen Fledermausblume (Tacca integrifolia) im Fluoreszenzkontrast von Dr. Horst Wörmann
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März 2017
Ausschnitt von einem Flügel der Großen Hausmücke (Culiseta annulata) von Frank Fox
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Februar 2017
Azurit aus Tsumeb 8Namibia) von Horst-Dieter Döricht
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Januar 2017
Ein Süßwasserpolyp (Hydra spec.) von Frank Fox
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Dezember 2016
Farbpigmente der Smaragdzahl parallel zur Oberfläche auf der neuen 5-Euro-Note von Dr. Horst Wörmann
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November 2016
Spross der Eibe (Taxus spec.), Querschnitt in W3Asim II Färbung von Rolf-Dieter Müller
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Oktober 2016
Detail der neuen Fünfeuronote mit Mikroschrift im Stern, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann
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September 2016
Die Walnuss-Fruchtfliege (Rhagoletis suavis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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August 2016
Methylsulfonal-Kristalle, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2016
Das Säulenglöckchen (Epistylis sp.) in seiner vollen Pracht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2016
Wasserspeicherzelle im Mesophyll des Zylindrischen Bogenhanfs (Sansevieria cylindrica), frischer Querschnitt gefärbt mit Toluidinblau. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Mai 2016
Einaugen-Muschelkrebs (Cypria opthalmica) von Horst-Dieter Döricht
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April 2016
Fuß des Rüsselkäfers Eupholus linnei, Aufnahme von Frank Fox.
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März 2016
Frischer Schnitt eines Fiederdorns der Zwerg-Dattelpalme in der Primärfluoreszenz bei 365 nm Anregungswellenlänge, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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Februar 2016
SEM-Aufnahme eines Bärtierchens von Horst-Dieter Döricht
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Januar 2016
Elektrische Schaltkreise auf einem Chip im Auflicht DIC von Frank Fox
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Dezember 2015
Dunkelfeldaufnahme vom Grünen Trompetentierchen (Stentor polyxmorphus); Aufnahme von Frank Fox
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November 2015
Querschnitt durch das Blatt einer Welwitschie (Welwitschia mirabilis), Färbung W3Asim II; Aufnahme von Jörg Weiß
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Oktober 2015
Kopf einer Stechmückenlarve (Culex spec.) von Frank Fox
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September 2015
Das Lilienhähnchen (Liliceris lilli) von Horst-Dieter Döricht
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August 2015
Leitgewebe und Endodermis in der Wurzel des Muriel-Bambus (Fargesia murieliae). Foto von Jörg Weiß.
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Juli 2015
Schuppenhaare des Silbernen Grünrüsslers (Phyllobius argentatum). Foto von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2015
Wachstumskegel an der Sprossspitze der Weinrebe (Vitis vinifera) im Präparat von Bodo Braunstorfinger. Foto von Jörg Weiß.
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Mai 2015
Ein Reusen-Rädertier von Frank Fox
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April 2015
Die Diatomee Triceratium broeckii (Oamaru) in einer Aufnahme von Päule Heck
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März 2015
Uroleptopsis roscoviana, ein roter Cilliat, Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2015
Drei Konidien des Echten Mehltaus auf einem Weizenblatt mit Keimschläuchen und Appressorien, Aufnahme von Jörg Weiß
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Januar 2015
Sklerenchymband im Spross der Kiwi (Actinidia deliciosa), Aufnahme von Jörg Weiß
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Dezember 2014
Die Diatomee Auliscus convolutus (Alen's Farm, Oamaru), Aufnahme von Päule Heck
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November 2014
Schale einer Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2014
Haare auf dem Brustpanzer einer Goldfliege (Lucilia sericata). Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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September 2014
Stomagruben an der Blattunterseite eines frischen, unfixierten Schnittes des Oleanders (Nerium oleander) bei einer Vergrößerung von 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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August 2014
Augen am Kopf einer Sprigspinne. Die Reflexe stammen von der Beleuchtung mit einem LED-Ringlicht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2014
Die Zieralge Micrasterias radians bei der Teilung. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2014
Querschnitt durch einen siebenjährigen Spross des Chinesischen Blauregens (Wisteria sinensis, Durchmesser 21 mm) von Bodo Braunstorfinger. Aufnahme von Jörg Weiß
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Mai 2014
Männlicher Eibenzapfen (Taxus baccata) mit Pollen von Horst-Dieter Döricht
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April 2014
Spross des Efeus (Hedera helix) in W3Asim II - Färbung. Aufnahme mit einer Smartphone Kamera freihändig durch das Okular von einer Teilnehmerin der Lehrerfortbildung am Grotenbach Gymnasium Gummersbach.
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März 2014
Maritimer Fadenwurm im Polarisationskontrast von Frank Fox
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Februar 2014
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt des Pampasgrases (Cortaderia selloana) von Jörg Weiß
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Januar 2014
Parietin-Sublimation im freien Raum an Stahlwolle von Heike Buchmann
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Dezember 2013
Die Diatomee Hemiaulus proteus im Hellfeld von Päule Heck
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November 2013
Die Wimpernkugel Volvox aureus im Interphako von Frank Fox
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Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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