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Jülich Optische und elektronische Geräte

Ehlert &  Partner
Handelsgesellschaft und  Fachbüro für Biologie

Steinmann-Institut für Geologie, Mineralogie und Paläontologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

120616 Banner Kranzt

Bernd-Blindow-Schule Bonn

Leica Microsystems

Carl Zeiss

Literatur

Schwefelkristalle aus der Schmelze in poalrisiertem Licht
Schwefelkristalle aus der Schmelze in poalrisiertem Licht
Hier finden Sie eine Reihe von Büchern zu den verschiedenen Themen der Mikroskopie, die von den Mitgliedern des MKB genutzt und gerne weiter empfohlen werden.

Besprochene Titel auf dieser Seite:
 
Die mit einem gelb hinterlegten E gekennzeichneten Bücher sind für Einsteiger in das schöne Hobby der Mikroskopie besonders geeignet.
1007-information Bildbände - Geschenkideen nicht nur für Mikroskopiker
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Das große Buch der Mikroskopie, Kremer
Das große Buch der Mikroskopie
Bruno P. Kremer
Kosmos 2002,
317 Seiten und 583 Abbildungen, gebunden

ISBN 3-440-08989-4
Aktuell liegt ein redigierter Nachdruck von 2010 vor.
Vorgestellt von Jörg Weiß
Einsteiger
Das Buch gehört griffbereit an den Arbeitsplatz jedes Hobby-Mikroskopikers. :-)

Bruno Kremer gibt in seinem Großen Buch der Mikroskopie genaue Anleitungen zur mikroskopischen Untersuchung der verschiedensten Objekte aus der belebten und unbelebten Natur. Die notwendigen Verfahren zur Gewinnung und Aufbereitung der Proben werde detailliert beschrieben und auch Hintergrundinformationen kommen nicht zu kurz. Ergänzt werden die praktischen Kapitel durch eine kurze Einführung zur Mikroskopie (ohne näher auf die konkrete Handhabung des Arbeitsmittels Mikroskop einzugehen) und eine Umfangreiche Beschreibung von mikroskopischen Arbeitsmethoden und Techniken. Ein Verzeichnis weiterführender Literatur ist ebenfalls vorhanden.
Die Beschreibungen regen zu eigenen Untersuchungen an und vermitteln das dazu notwendige Rüstzeug.  

Kapitelübersicht:
  1. Aufbruch in kleine Welten (Einführung), 11 Seiten
  2. Erkundung der unbelebten Natur (Kristalle, Dünnschliffe, Schnee- und Reifkristalle, Kunststoffe etc.), 16 Seiten
  3. An der Schwelle des Lebens (Viren, Bakterien, Cyanobakterien), 17 Seiten
  4. Die Zelle und ihre Bestandteile (Bauplan der pflanzlichen und tierischen Zelle, Darstellung der Zellbestandteile), 29 Seiten
  5. Einzeller und andere Protisten (Ein Mal quer durch den Wassertropfen ...), 46 Seiten
  6. Pilze sind ein Reich für sich (Pilzmikroskopie von den einzelligen Pilzen bis zu den Großpilzen), 22 Seiten
  7. Pflanzen - kreuz und quer (Der Name des Kapitels ist Programm), 71 Seiten
  8. Von niederen und höheren Tieren (Ein wenig Histologie), 23 Seiten
  9. Methodisches und Techniken (Präparationstechniken, Objekte einschließen, Färbe- und Nachweisverfahren), 41 Seiten
  10. Literatur
  11. Adressen
  12. Register

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Fluorescence Microscopy, Kubitscheck
Fluorescence Microscopy
From Principles to Biological Application
en

Ulrich Kubitscheck (Hrsg.)
Wiley-VCH-Verlag, Weinheim
1. Auflage 2013
ISBN 978-3-527-32922-9
410 Seiten

Vorgestellt von Dr. Horst Wörmann
Um es gleich vorab zu sagen: das Buch wendet sich an Leser mit guten Physik-und Mathematik-Vorkenntnissen. Der an schönen Bildern interessierte Hobby-Fluoreszenzler kann wahrscheinlich wenig mit dem Buch anfangen – beispiels- weise wird die bei den Hobbyisten weit verbreitete Durchlichtfluoreszenz gar nicht erst erwähnt. Das Buch ist zudem in englischer Sprache geschrieben.
Der Herausgeber ist Professor am Institut für Physikalische Chemie der Universität Bonn; seine Forschung widmet sich der Analyse molekularer Dynamik in biologischen Systemen und kinetischen Prozessen in supramolekularen Komplexen durch Einzelmolekülmikroskopie und anderen modernen quantitativen mikroskopischen Methoden. Demensprechend liegt der Fokus des Buches auf den modernen, technisch aufwendigen Mikroskopieverfahren.

Zum Inhalt:
1. Introduction to Optics and Photophysics
2. Principles of Light Microscopy
3. Fluorescence Microscopy
4. Fluorescence Labeling
5. Confocal Microscopy
6. Fluorescence Photobleaching and Photoactivation
7. Förster Resonance Energy Transfer and Fluorescence Lifetime Imaging
8. Single-Molecule Microscopy in the Life Sciences
9. Super-Resolution Microscopy: Interference and Pattern Techniques
10. STED Microscopy
A. Appendix: Practical Guide to Optical Alignment

Man sieht: behandelt werden alle Verfahren, die einen dicken Geldbeutel für’s Equipment und profundes Wissen in der modernen Biologie voraussetzen.

Für den Hobbymikroskopiker sind insbesondere die Kapitel 1 bis 4 lesenswert. Sie liefern gut verständliche Einführungen in die Optik und die Mikroskopie aus der Sicht des Physikers, also aus einem etwas anderen mathematisch geprägten Blickwinkel, wesentlich mehr als in den üblichen Mikroskopiebüchern, mit einer Menge von informativen Zeichnungen und Abbildungen. Leider sind manche Abbildungen in den anderen Kapiteln mißlungen, einige sind zu klein oder unverständlich. Kapitel 3 bringt auf fast 50 Seiten alle wesentlichen Grundlagen der Fluoreszenzmikroskopie, bis hin zu Photodetektoren und Grundlagen quantitativer Messmethoden. Dafür ist Kapitel 4 etwas kurz geraten; über die Farbstoffe hätte ich gern mehr erfahren; den Rost (F.W.D. Rost, Fluorescence Microscopy, 1995) muß man also weiterhin zu Rate ziehen. Die weiteren Kapitel behandeln die apparativ aufwendigen Verfahren – aber auch hier kann der Hobbymikroskopiker eine Fülle von Informationen und Anregungen finden.
Der Anhang bringt sehr brauchbare Tips für den Optik-Bastler, wie man sie sonst nirgends findet – für die nächste Auflage bitte mehr!
Ein anspruchsvolles Buch und nicht gerade billig – aber ich möchte es nicht mehr missen.

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Mikrofotografie, Zimmert, Stipanits
Mikrofotografie
Gehard Zimmert &
Beate Stipanits
mitp-Verlag 2015
ISBN 978-3-95845-224-4
487 Seiten und zahlreiche farbige Abbildungen
broschiert
Vorgestellt von Jörg Weiß
Ein Buch, das bisher gefehlt hat! Gerhard Zimmert und Beate Stipanits befassen sich umfassend und auf Basis der eigenen praktischen Erfahrung mit den modernen Techniken der Mikrofotografie. Die Spanne reicht dabei über die benötigte Ausstattung an Geräten und Software, die verschiedenen fotografischen Techniken sowie die Bildbearbeitung und macht auch bei der Probenpräparation nicht halt, so dass man z.B. auch die wichtigsten Verfahren zur Erstellung gefärbter botanischer Schnittpräparate leicht verständlich beschrieben findet. Alles getreu dem Leitsatz: Fehler bei der Präparation kann die beste Technik nicht wett machen und Fehler bei der Aufnahme die beste Nachbearbeitung nicht ausbügeln.
Im Buch finden sich unzählige Tipps, Tabellen und Diagramme, die es dem Leser erlauben, die Grundlagen zu verstehen und die vorgestellten Verfahren Schritt für Schritt erfolgreich nachzuvollziehen. Dabei kommen neben der Makro- fotografie auch die unterschiedlichen Mikroskope (vom Stereomikroskop über Durchlicht, Polarisation bis zur Fluoreszenz) und Kameratypen (Vollvormat DSR bis zur C-Mount Kamera) nicht zu kurz.
Um dem Leser Appetit zu machen und die Möglichkeiten der verschiedenen fotografischen Techniken aufzuzeigen, beginnt das Buch mit 20 erstklassigen, ganzseitigen Aufnahmen, deren Entstehung auf der gegenüberliegenden Seite mit allen verwendeten Gerätschaften und Bearbeitungsschritten erläutert wird.

Aus dem Inhalt des Buches:
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Kapitel  1: Bildbeispiele
Kapitel  2: Grundlagen der Makrofotografie
Kapitel  3: Makrofotografie
Kapitel  4: Beleuchtung in der Makrofotografie
Kapitel  5: Grundlagen der Mikroskopie und Mikrofotografie
Kapitel  6: Aufbau des Mikroskops
Kapitel  7: Polarisationsmikrofotografie
Kapitel  8: Fluoreszenz- / UV-Mikrofotografie
Kapitel  9: Mikroskopkamera-Adaptionen
Kapitel 10: Messen in der Makro- / Mikrofotografie
Kapitel 11: Präparation
Kapitel 12: Grundlagen des digitalen Workflows
Kapitel 13: Digitaler Workflow
Internetlinks
Literaturliste
Index

Im Buch Mikrofotografie stecken über vier Jahre Arbeit und rund 1,5 Kg geballtes Wissen zu allen Themen rund um die moderne Mikrofotografie. :)

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Mikroskopie im Alltag, Dieter Krauter
Mikroskopie im Alltag
Dieter Krauter
KOSMOS Franckh 1966,
5. Auflage,
128 Seiten und 121 SW-Abbildungen
kartoniert

antiquarisch
Vorgestellt von Jörg Weiß
Einsteiger
Ein Klassiker der mikroskopischen Literatur für den Hobbyisten - aber auch ein Kind seiner Zeit. Dieter Krauter schreibt für den "Liebhabermikroskopiker, der sein Steckenpferd gerne einmal praktisch anwenden möchte". Die Auswahl der Themen konzentriert sich daher auf alltägliche Materialien wie Lebensmittel, Textilien und Papier (aber auch Harn und Stuhl); Bakterien und Pilze nehmen einen recht breiten Raum ein. Das "Tümpeln" oder gefärbte Pflanzenschnitte werden nicht behandelt - wohl aber unterschiedliche Hölzer.
Zu allen Themen finden sich gute SW-Zeichnungen, die Erläuterungen zu den einzelnen Experimenten sind leicht verständlich und es werden immer umfangreiche Hintergrundinformationen gegeben. Abgerundet wird das Buch durch ein großes Kapitel zu den mikroskopischen Techniken, Literaturhinweisen und einem Sachregister.   

Die Kapitel im Einzelnen:
  • Untersuchung von Nahrungsmitteln (11 Seiten)
  • Untersuchung von Genußmitteln (4 Seiten)  
  • Untersuchung von Hölzern (8 Seiten)
  • Von den Zellen und Geweben der Tiere (8 Seiten)
  • Untersuchung von Blut (8 Seiten)
  • Untersuchung von Harn (4 Seiten) 
  • Untersuchung von Stuhl (5 Seiten)
  • Untersuchung von Textilfasern (9 Seiten)
  • Untersuchung von Papier (3 Seiten)
  • Untersuchung von Bakterien und Pilzen (23 Seiten)
  • Einiges über mikroskopisch kleine Schädlinge (11 Seiten)
  • Hinweise zur mikroskopischen Technik (17 Seiten)

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Mikroskopieren, Nachtigall
Mikroskopieren
Geräte - Objekte - Praxis
Werner Nachtigall
BLV Verlagsgesellschaft mbH 1994,
2. Auflage,
159 Seiten und zahlreiche Abbildungen
kartoniert

ISBN 3-405-14592-9
antiquarisch
Vorgestellt von Jörg Weiß
Einsteiger

Werner Nachtigall kombiniert in seinem Buch "Mikroskopieren - Geräte - Objekte - Praxis" ausführliche Kapitel zu den Grundlagen und der Bedienung des Arbeitsmittels Mikroskop mit einem großen Praxisteil, der die Präparation der verschiedensten Objekte zur Betrachtung unter dem Mikroskop beschreibt. Beide Teile nehmen in etwa den gleichen Raum ein. Die wichtigen Kontrastverfahren werden angesprochen und auch seltener beschriebene Themen wie das Erstellen mikroskopischer Zeichnungen sind enthalten.
Leider gibt es das Buch nur noch antiquarisch. Aufgrund seines Aufbaus und der Themenzusammenstellung wäre es gut geeignet, eine Unterrichtsreihe zum Thema Mikroskopie in Klassen der Sekundarstufe 1 zu begleiten, wenn denn ausreichend Exemplare zur Verfügung stehen.

Die Kapitel im Einzelnen:
  • Das Mikroskop (11 Seiten)
  • Optik (19 Seiten)  
  • Beleuchtung (16 Seiten)
  • Mikrofotografie (14 Seiten)
  • Zeichnen und Messen (4 Seiten)
  • Pflanzenwelt (14 Seiten) 
  • Tierwelt (16 Seiten)
  • Anorganische Strukturen (4 Seiten)
  • Mikroorganismen des Wassers (36 Seiten)

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Romeis Mikroskopische Technik
Romeis
Mikroskopische Technik

Maria Mulisch, Ulrich Welsch (Hrsg.)
Spektrum Akademischer Verlag
18. Auflage 2010,
556 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3827416766
Vorgestellt von Thilo Bauer
Die 18. Auflage des "Romeis" bietet gut gegliedert und dicht gepackt Präparations- und Färbetechniken der Mikroskopie und Histologie nebst detaillierten Rezepten. Die Einführung in die mikroskopische Optik und Abbildung bleibt kurz. Die Technik der Präparation und Färbung bildet das Kernthema dieses Standardwerks. Die Fluoreszenz-Mikroskopie nimmt auch in diesem Werk einen gewissen Raum ein. Übersichtstabellen bieten im frühen Kapitel "Live Cell Imaging" eine gute Auswahl heute verwendeter Organellenmarker. Anwendungen zur quantitativen Untersuchung von Membranpotenzialen der Mitochondrien mit Rhodaminen bleiben jedoch unerwähnt. Die späteren Kapitel von der Cytogenetik bis zur qualitativen und quantitativen Analyse bieten einen nachvollziehbaren Einblick in die fortgeschrittene, molekularbiologische Untersuchung mit dem Mikroskop. Einige der beschriebenen Techniken setzen prinzipbedingt bereits ein Fluoreszenzmikroskop voraus. Aufgrund der Mannigfaltigkeit heute verwendeter Fluoreszenz-Farbstoffe und Präparationsmethoden würde eine vollständige Darstellung der Fluoreszenz den Seitenumfang des Buches sprengen. Doch der Spagat ist gut gelungen. Techniken, die für einfache Lichtmikroskope (teils auch Elektronenmikroskope) geeignet sind, kommen nicht zu kurz. Das Ganze wird abgerundet durch ein Kapitel über Arbeitsschutz und drei Anhänge mit Tabellen und Literaturverzeichnis. Erfreulich sind die vielen Abbildungen mit den zu erwartenden Färbeergebnissen.

Einige erforderliche Korrekturen fallen mir beim Lesen auf. Die Darstellung des Fluoreszenzfarbstoffs Acridinorange (AO) weist einige Ungenauigkeiten auf. In einem Rezept (S. 46) fehlt eine Mengenangabe zum Medium. Die angegebene Konzentration zur Vitalfärbung (S. 207) ist als Gebrauchslösung nicht zu empfehlen, denn AO wirkt in solch hoher Konzentration phototoxisch und muss daher weiter verdünnt werden. In Lebendpräparaten wird AO im Allgemeinen auch keine Differenzierung von DNA (grün) bzw. RNA (rot) darstellen. Vielmehr färbt der Farbstoff abhängig von Faktoren wie pH-Wert oder Konzentration verschiedene Typen von Organellen höherer Organismen und Einzeller rot. Die aktuellen GHS-Gefahrensymbole hätte man zum Zeitpunkt der Drucklegung in Kapitel 14 bereits berücksichtigen können.

Das Buch ist zwar kein Schnäppchen, bietet jedoch dem anspruchsvollen Mikroskopiker und ambitionierten Amateuren sicherlich eine schier unerschöpfliche Quelle für eigene und auch anspruchsvolle Experimente. Ein Klassiker, der griffbereit ins Regal des Mikroskopikers gehört.

Kapitelübersicht:
1. Mikroskopische Verfahren
2. Präparationsmethoden
3. Färbungen
4. Präparationstechniken und Färbungen von speziellen Geweben
5. Präparationstechniken und Färbungen von Pflanzengeweben für die Lichtmikroskopie
6. Präparationstechniken und Färbungen von Protozoon und Wirbellosen für die Lichtmikroskopie
7. Cytogenetik
8. Enzymhistochemie
9. Immunlokalisation
10. In situ-Hybridisation
11. Tissue-Printing
12. Reporterproteine
13. Qualitative und Quantitative Analyse in der Mikroskopie
14. Arbeitsschutz und Sicherheit im histologischen Labor
Anhänge A1 bis A3
Index

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Optische Mikroskopie; Jörg Haus
Optische Mikroskopie
Funktionsweise und Kontrastier- verfahren

Jörg Haus
Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA
1. Auflage 2014,
220 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3527411276
Vorgestellt von Dr. Horst Wörmann
Einsteiger
Nachdem der Klassiker „Das Lichtmikroskop“ von Dieter Gerlach von 1985 nur noch antiquarisch erhältlich ist, fehlte ein entsprechendes Lehrbuch für den Mikroskopie-Einsteiger auf dem Markt – bis im vergangenen Jahr das Buch „Optische Mikroskopie – Funktionsweise und Kontrastverfahren“ erschien. Der Verfasser Jörg Haus ist Physiker und Produktmanager beim Mikroskophersteller Helmut Hund GmbH (Wetzlar), der Mikroskopikergemeinde auch durch seine Beiträge im Mikroskopie-Forum wohl bekannt.

Damit liegt endlich ein Buch in deutscher Sprache vor, das dem Anfänger eine sehr gute Einführung in mikroskopische Optik und Technik bietet, noch dazu zu einem äußerst günstigen Preis. Der Verfasser hat konsequent alle Amerikanismen vermieden, was allerdings auch zu Kuriositäten wie „Punktverwaschungsfunktion“ führt (S. 98); im folgenden Satz heißt es dann „PSF“ ohne weitere Erklärung als Abkürzung für den geläufigeren Begriff  „Point Spread Function“.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert: nach einem kurzen Abriss der Geschichte des Mikroskops werden in Teil I „Das Lichtmikroskop als optisches Instrument“ die physikalischen Grundlagen erklärt sowie optische und mechanische Besonderheiten der verschiedenen Mikroskoptypen wie aufrechtes Durchlichtmikroskop, Auflichtmikroskop, inverses und Stereomikroskop behandelt. Die Physik wird knapp, aber ausreichend und mit den zum Verständnis nötigen Formeln behandelt, dabei weitaus besser als im „Gerlach“.
Man merkt dem Verfasser die Herkunft aus dem Hause eines Mikroskopherstellers an: die technischen Details sind zahlreich und werden durch Textboxen „Aus der Praxis“ ergänzt, ohne dabei die eigenen Produkte zu bevorzugen. Die Bilddokumentation mit Digitalkameras wird auf immerhin 10 Seiten behandelt, auch das ein Vorzug gegenüber dem veralteten „Gerlach“. Allerdings hätte ich mir – wie an manch anderer Stelle auch – ein wenig mehr gewünscht. Das Unterkapitel „“Softwarepakete, Tipps zum Kauf“ ist mit einer halben Seite denn doch etwas dürftig.

Teil II des Buches mit dem Titel „Unsichtbares sichtbar machen“ befasst sich ausführlich mit den optischen Kontrastierungsverfahren, soweit sie dem Hobbymikroskopiker zugänglich sind, also Hellfeld-Durchlicht und –Auflicht, Schiefe Beleuchtung, Phasenkontrast, Polari-sation, DIK und Fluoreszenz (wobei ich mich bei letzterem über die Nichterwähnung der 365-nm-UV-LEDs gewundert habe, die schon lange im Gebrauch sind). Färbemethoden werden nur kurz angerissen – hier fällt ein bedauerliches Manko des Buches auf: alle Fotos sind in Schwarz/Weiß, die Mikrofotos dazu oft in schlechter Qualität, etwa Abb. 6.60 mit schwer auszumachenden Ciliaten im Belebtschlamm, Abb. 6.62b lässt raten, wo die Kapillaren im Nagelfalz verlaufen, und Abb. 6.59 wird vollends zum Suchbild. Der Verzicht auf Farbe gerade im Kapitel über die Färbeverfahren ist sehr bedauerlich, liefert sie doch wesentliche Informationen (und ein gut gefärbter Pflanzenschnitt begeistert doch jeden Mikroskopiker!).
Allerdings würde das Buch damit wesentlich teurer.

Teil III „Moderne mikroskopische Verfahren“ ist allen neueren Methoden gewidmet, die dem Hobbymikroskopiker finanziell unerreichbar sind, die er aber doch in den Grundzügen kennen sollte: Konfokal-, 4-Pi-, STED-, Lichtblatt-Mikroskopie, Nahfeldverfahren wie TIRF usw.

Die Literaturangaben sind in großem Umfang Internet-Links; zu hoffen ist, dass diese auch über längere Zeit auffindbar sind. Jedenfalls habe ich schon jetzt einige tote Links gefunden.

Insgesamt ein Buch, das den „Gerlach“ und ähnliche ältere Bücher voll und ganz ersetzt, dazu noch zu einem äußerst günstigen Preis, wärmstens zu empfehlen für den Anfänger, und auch der alte Hase wird seinen Nutzen daraus ziehen.

Das Buch ist in der Bonner Universitätsbibliothek unter der Signatur 4‘2014/5027 auch ausleihbar.

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Atlas of Stem Anatomy in Herbs, Shrubs and Trees Volume 1; Schweingruber/Börner/Schulze
Atlas of Stem Anatomy in Herbs, Shrubs and Trees
en


Fritz Hans Schweingruber, Anett Börner, Ernst-Detlef Schulze

Volume 1
Springer 2011,
 
503 Seiten und über 2000 Abbildungen
gebunden

ISBN 978-3642116377
Vorgestellt von Jörg Weiß
Seit April 2011 liegt der erste Band dieses zweibändig ausgelegten Atlas' der Sprossanatomie der Kräuter, Büsche und Bäume vor. Der zweite Band soll im Laufe des Jahres folgen.
Nach einer kurzen erläuternden Einleitung folgt im vorliegenden ersten Band die monografische Darstellung der Anatomie des Sprosses und der Rinde von 1200 zweikeimblättrigen Pflanzenarten in 85 Familien.
Gezeigt werden mikroskopische Schnitte der Sprossgewebe anhand von vielen sehr guten Mikrofotografien, die die Besonderheiten der jeweiligen Familien und Arten aufzeigen. Erfasst sind viele verschiedene Pflanzen der gemäßigten Zonen von den Küstenregionen des Mittelmeers zu den alpinen Hochlagen. Aber auch Arten aus dem Kaukasus, den Rocky Mountains, den Anden, der afrikanischen und eurasischen sowie amerikanischen Trockengebiete, der subtropischen Vegetation der Kanarischen Inseln und der artischen Zonen Europas und Kanadas sind vertreten.
Zusammenfassend ein Werk, das es auch dem Hobbyisten erlaubt, die anatomischen Besonderheiten der Pflanzenfamilien in seinen eigenen Präparaten zu erkennen und zu interpretieren. 
Atlas of Stem Anatomy in Herbs, Shrubs and Trees Volume 2; Schweingruber/Börner/Schulze
Seit Mitte September 2012 ist der angekündigte zweite Band des Atlas of Stem Anatomy in Herbs, Shrubs and Trees erhältlich:
Volume 2
Springer 2012,
414 Seiten und über 1500 Abbildungen
gebunden
ISBN 978-3-642-20434-0
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Biologie der Pflanzen, Raven, Evert, Eichhorn
Biologie der Pflanzen

Peter H. Raven, Ray F. Evert,
Susan E. Eichhorn
De Gruyter 2000, 3. Auflage
(Aktuell: 4.Auflage)
1032 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Tabellen, gebunden
ISBN 3-11-015462-5  
(Aktuelle Auflage: 3-11-018531-8)
Vorgestellt von Jörg Weiß
Das Buch Biologie der Pflanzen von Raven/Evert/Eichhorn ist ein amerikanisches Lehrbuch im besten Sinne des Wortes.
Auch komplexe Sachverhalte werden über Diagramme und  Schemazeichnungen eingänglich dargestellt. Zur Erläuterung der prägnanten Texte finden sich viele qualitativ hochwertige Aufnahmen (auch Mikroaufnahmen) und Tabellen. Besondere Themen werden durch Essays herausgehoben.
Wie der Eschrich ist auch dieses Buch für den interessierten Laien verständlich aufbereitet.

Ähnlich wie das Lehrbuch der Botanik von Strasburger werden hier alle Aspekte des pflanzlichen Lebens behandelt. Für den botanisch interessierten Mikroskopiker eignet sich das Buch somit als Nachschlagewerk, um Themen detailiert nachzulesen oder aufzufrischen.

Die Biologie der Pflanzen besteht aus den Teilen:
  • Einführung (16 Seiten, Kapitel 1)
  • Die Pflanzenzelle  (80 Seiten, Kapitel 2 bis 4)
  • Bioenergetik (69 Seiten, Kapitel 5 bis 7)
  • Genetik und Evolution (113 Seiten, Kapitel 8 bis 12)
  • Formenmannigfaltigkeit der Organismen (301 Seiten, Kapitel 13 bis 22)
  • Der Angiosperme Pflanzenkörper: Struktur und Entwicklung ( 123 Seiten, Kapitel 23 bis 27)
  • Physiologie der Samenpflanzen (99 Seiten, Kapitel 28 bis 31)
  • Ökologie (81 Seiten, Kapitel 32 bis 34)
  • Erläuternde Anhänge z.B. über die notwendigen Grundlagen der Chemie, Glossar, Literaturverzeichnis, Bildnachweis und Register (129 Seiten)
 
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Die Desmidiaceen Mitteleuropas, Jirì Růžička
Die Desmidiaceen Mitteleuropas
Band 1, 1. und 2. Lieferung

Jirì Růžička
E. Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung
(Nägele u. Obermiller),
Stuttgart 1977 / 1981

292 Seiten und 44 Tafeln, bzw.
736 Seiten und 117 Tafeln, gebunden

ISBN 3-510-65078-6 und 3-510-65103-0
antiquarisch
Vorgestellt von Rudolf Krönung
Obwohl diese Edition schon über 30 Jahre alt ist, ist sie noch überwiegend sehr aktuell und wegen ihrer grundlegend und sorgfältig gestalteten Beschreibung immer noch eine sehr lesenswerte Quelle, auf die sich alle mir bekannten aktuellen Autoren bis heute berufen. Růžička hat die zu seiner Zeit vorhandenen Publikationen über die Desmidiaceen offensichtlich aus dem Blickwinkel seiner eigenen erheblichen Kenntnisse und Erfahrungen umfassend kritisch analysiert und daraus resultierend die Beobachtungsergebnisse der unterschiedlichen Autoren in einem großen Kontext vergleichend dargestellt. Ggf. ist es sinnvoll, sich in jüngeren Werken, insbesondere denen von Coesel + Meesters, Brook + Willianson und John + Williamson über die neuesten Entwicklungen der Artenzuordnung zu informieren, um die wenigen inzwischen taxonomisch anders eingestuften Arten oder Varietäten zu kennen.
Das umfängliche Tafelwerk enthält viele sehr detailgenaue Zeichnungen, die großenteils auf die Zeichnungen der jeweiligen Erstbeschreibung zurückgreifen.

Inhalt Band 1, erste Lieferung:
Ordnung: Desmidiales, 1. Unterordnung: Closteriineae, 1. Fam.: Gonatozygaceae; 2. Fam.: Peniaceae; 3. Fam.: Closteriaceae; 2. Unterordnung: Desmidiineae, Fam.: Desmidiaceae, 1. Gattung: Docidium; 2. Gatt.: Pleurotaenium; 3. Gatt.: Triploceras; 4. Gatt.: Triplastrum

Inhalt Band 1, zweite Lieferung:
Ordnung: Desmidiales, 2. Unterordnung: Desmidiineae, Fam.: Desmidiaceae, 5. Gattung: Actinotaenium; 6. Gatt.: Tetnemorus; 7. Gatt.: Euastrum; 8. Gatt.: Micrasterias
Band 1, 2. Lieferung und zwei Tafeln
  • 130629 Desmidiaceen Ruzicka 02 klein
  • Eine Tafel aus Band1, 1. Lieferung.
  • Eine Tafel aus Band1, 2. Lieferung.
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Farbatlas Pflanzenanatomie, Bowes
Farbatlas Pflanzenanatomie
Formen, Gewebe, Strukturen

Bryan G. Bowes
Parey Buchverlag Berlin, 2001
191 Seiten und 355 Abbildungen
gebunden
ISBN 3-8263-3379-9
Vorgestellt von Jörg Weiß
Einsteiger
Der Farbatlas der Pflanzenanatomie von Bryan g. Bowes ist 1996 als "A Colour Atlas of Plant Structure" bei Manson Publishing ltd, London erstmalig erschienen und wurde 2001 von Gabriele Monshausen (Universität Bonn) übersetzt.
Hauptziel des Buches ist die Darstellung unterschiedlicher Pflanzengewebe in mikroskopischen Schnitten.

Unterteilt ist es in acht Kapitel:
  1. Einführung
  2. Die Pflanzenzellen
  3. Histologie der Pflanzen
  4. Apikalmeristeme: Entstehung der primären Spross- und Wurzelgewebe
  5. Das grüne Blatt
  6. Die Sprossachse
  7. Die Wurzel
  8. Sexuelle Fortpflanzung
Zu den jeweiligen Geweben gibt es eine Einführung, die Aufbau und Zweck erläutert. Anhand der Abbildungsnummern wird im Text zur Veranschaulichung auf die nachfolgenden Bilder verwiesen. Alle Beispiele sind mit Bildern der jeweiligen Pflanzen, und wo sinnvoll mit Zeichnungen und REM-Aufnahmen hinterlegt. Der Atlas gibt somit einen Überblick über das Aussehen alle Pflanzengewebe und Zellorganellen (diese werden aufgrund ihrer geringen Größe in REM Aufnahmen gezeigt) im mikroskopischen Bild.
Die Photos stammen von Präparaten mit unterschiedlichen Färbungen und sind im allgemeinen von sehr guter Qualität, obschon es wenige nicht ganz so gut gelungene Ausnahmen gibt.

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Flora der Region Bonn, Gorissen
Flora der Region Bonn
Beiheft der Decheniana 40/2015

Ingmar Gorissen
NHV
Naturhistorischer Verein der Rheinlande und Westfalens e.V.,
im Selbstverlag
605 Seiten und zahlreiche Abbildungen
brochiert
ISSN 0416-833 X
Vorgestellt von Jörg Weiß
Hier wurde in langjährigen Kartierungsarbeiten und mit intensivem Literaturstudium eine vollständige Erfassung aller wildwachsenden Farn- und Blütenpflanzen in der Region Bonn/Rhein-Sieg zusammen gestellt. Aufgrund der außergewöhnlich hohen Standortvielfalt finden sich in unserer Region über 2000 Taxa, von denen fast 1400 einheimisch beziehungsweise eingebürgert sind. Alleine 100 Taxa leben hier am Rand ihrer Verbreitungsgrenze.

Das vorliegende Beiheft 40/2015 der NHV Publikation Decheniana bietet nun eine Auflistung der gefundenen Arten und Gattungen mit der Beschreibung der jeweiligen Standorte und wird ergänzt durch verschiedene Karten sowie einen umfangreichen Index der wissenschaftlichen und umgangssprachlichen Namen.

Trotz vieler Abbildungen handelt es sich jedoch nicht um ein Bestimmungsbuch, hier geht es kurz und knapp um "Was steht Wo?" Der botanisierende Mikroskopiker kann sich also informieren, wo er eine bestimmte Pflanze in der Natur findet, z.B. um sich ein Bild von ihrem natürlichen Lebensraum zu machen. Dazu jedoch einen - eigentlich selbstverständlichen - Hinweis: viele der gelisteten Arten stehen in Naturschutzgebieten oder sind selbst unter Schutz gestellt. In solchen Fällen verbietet sich natürlich eine Probenahme - nur gucken, nicht anfassen. 

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Flora Mobil, Schmeil-Fitschen
Flora Mobil

Schmeil-Fitschen
Quelle&Meyer, 2008 V1.0
3936 Abbildungen
CD
ISBN 978-3-494-01454-8
Vorgestellt von Jörg Weiß

Die Idee: Bilder aller wild wachsenden höheren Pflanzen Deutschlands in der Hosentasche und zwar auf Handy, Smartphone oder Tablet und damit eine visuelle Unterstützung bei der Bestimmung mit klassischer Bestimmungsliteratur wie beispielsweise "Flora von Deutschland und den angrenzenden Ländern" der gleichen Autoren.
Dazu bietet die erste Version von Flora Mobil jeweils 3936 Abbildungen in zwei Größen (die kleinere Auflösung für Geräte mit kleinem Bildschirm, die mit der Skalierung Probleme haben). Diese sind auf der CD wiederum doppelt vorhanden: einmal in einer Verzeichnisstruktur mit den Wissenschaftlichen Namen und einmal in einer Verzeichnisstruktur mit den deutschen Namen. Ein kleines Windows-Programm erlaubt das Kopieren der ausgewählten Verzeichnisbäume auf das jeweilige Mobilgerät.
Leider existiert keine Anwendung zum Zugriff auf die Bilder (mit Ausnahme des Windows-Programms, das auf dem PC auch einen Zugriff erlaubt). Dieser muss mit den Bordmitteln des verwendeten Gerätes erfolgen, was unter Umständen mühselig ist. Zumindest für Smartphones und Tablets wäre eine App wünschenswert, der man dann auch noch ein wenig Text zu den einzelnen Pflanzen mitgeben könnte.
Die Bilder selbst (in der Regel Fotos der lebenden Pflanze oder von Herbarmaterial, aber auch Zeichnungen) sind in der großen Auflösung brauch- bar, in der kleinen Auflösung ist der Nutzen aus meiner Sicht zweifelhaft.

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Funktionelle Pflanzenanatomie, Eschrich
Funktionelle Pflanzenanatomie

Walter Eschrich
Springer 1995
393 Seiten und 425 Abbildungen
gebunden
ISBN 3-540-59131-1
antiquarisch
Vorgestellt von Jörg Weiß
Eschrich geht in den Kapiteln
  • Wasserversorgung,
  • Wassertransport,
  • Gaswechsel,
  • Lichtwirkung,
  • Transport von Nährstoffen,
  • Blattdifferenzierung,
  • Sekretion,
  • Reizreaktion,
  • Cambiales Wachstum,
  • Statik und
  • Reproduktion

auf die Funktion und den Aufbau der unterschiedlichen Pflanzengewebe ein. Die Texte sind nach meinem Empfinden mit einigen Grundkenntnissen im Botanikerlatein auch für einen Laien - wie mich - gut verständlich und sehr angenehm zu lesen. Jeder Aspekt wird zudem anhand von Zeichnungen, (Mikro)Fotos und/oder EM-Aufnahmen auch grafisch dargestellt (426 Abbildungen auf insgesamt 393 Seiten).

Die Beschreibungen und Abbildungen erlauben die Identifizierung der einzelnen Gewebearten in Pflanzenschnitten und vermitteln ein Grundwissen über den funktionellen Zusammenhang, ohne jedoch die Tiefe eines Lehrbuchs für Pflanzenphysiologie zu erreichen (keine Reaktionsgleichungen zu Stoffwechselvorgängen etc.).

Weiterhin liefert die Darstellung viele Anregungen, wo es im Pflanzenreich Interessantes zu entdecken gibt. Das Buch wird ergänzt durch ein umfangreiches Literaturverzeichnis und ein ebensolches Sachregister.

01.11.2015 Update:
Seit einiger Zeit ist die Funktionelle Pflanzenanatomie von Walter Eschrich vom Verlag und bei den Händlern als E-Book oder Reprint im Taschenbuchformat erhältlich.
Die ISBN ist 978-3-642-79684-5 bzw. 978-3-642-79685-2. Bei der Taschenbuchausgabe wird allerdings von Problemen mit der Druckqualität der SW-Abbildungen berichtet.
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Grundkurs Pflanzenbestimmung, Lüder
Grundkurs Pflanzenbestimmung
Eine Praxisanleitung für Anfänger und Fortgeschrittene

Rita Lüder
Quelle & Meyer 2006, 3. Auflage
(aktuell 4. Auflage 2009)
372 Seiten, gebunden
ISBN 3-494-01418-3
(4. Auflage: 3-494-01450-7)
Vorgestellt von Jörg Weiß
Einsteiger
Rita Lüdgers Buch "Grundkurs Pflanzenbestimmung" ermöglicht für Neueinsteiger und angehende Botaniker - aber auch für bereits Geübte -  auf einfache und praktische Art die Bestimmung der 550 häufigsten einheimischen Pflanzenarten. Der Bestimmungsschlüssel ist durchgehend farbig bebildert und nutzt die Methodik des Schmeil-Fitschen. Somit erlernt der Leser - oder hier besser der Anwender - den Umgang mit diesem Standardwerk.
Jeder Pflanzenfamilie ist eine kurze Erläuterung ihrer wichtigsten Merkmale mit farbigen Zeichnungen vorangestellt. In den Buchdeckeln sind Übersichtstabellen zu Blatt, Frucht und Blüte untergebracht. Durch sein handliches Format ist der Band immer zur Hand.
Zur Bestimmung von Bäumen und Sträuchern dient der Band "Grundkurs Gehölzbestimmung" (ISBN 3-494-01340-3) und auch das Reich der Pilze ist mit dem "Grundkurs Pilzbestimmung" (ISBN 3-494-01444-2) abgedeckt. Beide Bücher sind ebenfalls von Rita Lüder und in gleicher Aufmachung gehalten, wie der hier vorgestellte "Grundkurs Pflanzenbestimmung".

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Microscopic Preparition Techniques for Plant Stem Analysis, Gärtner / Schweingruber
Microscopic
Preparition Techniques
for Plant Stem Analysis
en

Holger Gärtner
Fritz H. Schweingruber
Kessel Publishing House 2013
78 Seiten, broschiert
ISBN 378-3-941300-76-7
Vorgestellt von Jörg Weiß
Das kleine Heft in englischer Sprache ist eine Fundgrube für alle, die die bekannten und ungewöhnlicheren Präparationsmethoden für pflanzliche Mate- rialien und vor allem Hölzer kompakt und übersichtlich dargestellt suchen.
Es beschreibt den gesamten Prozess von der Probenahme über Schnitt, Aufbereitung und Färbung bis hin zur Erstellung von Dauerpräparaten und deren Archivierung. Motivation für das Buch waren die Erfahrungen der Autoren und ihrer Studenten bei den Kursen zur Holz-Anatomie. Also ein Buch für Praktiker im universitären Umfeld, aber auch für jeden, der sich als interessierter Laie mit der Erstellung mikroskopischer Präparate von pflanzlichen Proben beschäftigt.
Besonders erwähnenswert finde ich die vielen Tipps und Tricks aus der Praxis, die vom Umgang mit eingerollten Schnitten über die Behandlung sehr harter oder sehr weicher Proben bis hin zur Vermeidung häufiger Präparationsfehler reichen. 

Behandelt werden die folgenden Themen:
1. Probematerialien und Strategien bei der Probenahme (9 Seiten)
2. Sammlung und Fixierung (5 Seiten)
3. Schnitt und Mazeration (34 Seiten)
4. Bleichen, Färben, Eindecken, Reinigen, Beschriftung und Lagerung (19 Seiten)
5. Häufige Fehler (3 Seiten)
6. Betrachtung unter dem Mikroskop (3 Seiten)
7. Literaturverzeichnis (1 Seite)

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Mikroskopisch-Botanisches Praktikum, Wanner
Mikroskopisch-Botanisches Praktikum

Gerhard Wanner
Georg Thieme Verlag 2004, 1. Auflage
(aktuell: 2.Auflage 2010)
246 Seiten und 438 Abbildungen
kartoniert
ISBN: 3-13-440312-9
(Aktuelle Auflage:  3-131-49962-1)
Vorgestellt von Jörg Weiß
Einsteiger
Gerhard Wanners "Mikroskopisch-Botanisches Praktikum" sticht aus der großen Anzahl Begleitbücher zum Botanischen Anfängerpraktikum in mehrfacher Weise heraus.  Zum einen sind alle Versuche knapp aber prägnant beschrieben und mit Skizzen verdeutlicht, so dass sie sich leicht in der Praxis nachvollziehen lassen. Zum anderen werden die zu erwartenden Ergebnisse in sehr guten Mikrofotografien gezeigt. Wo notwendig, finden sich zusätzlich auch Zeichnungen, normale REM-Aufnahmen und/oder Kryo-Brüchen.
Grundlagen und Funktionsweise des Lichtmikroskops werden beschrieben und durch ein Kapitel zur Elektronenmikroskopie ergänzt. Auch die zur Durchführung der Versuche benötigten Materialien und Reagenzien werden vorgestellt und es gibt ein Kapitel zur Erstellung von mikroskopischen Zeichnungen. Abgerundet wird das Buch durch ein Glossar und einen umfangreichen Index.
Da das botanische Anfängerpraktikum alle Pflanzenteile und Zellbestandteile mit Ausnahme der Fortpflanzungsorgane (Blüten, Früchte und Samen) abdeckt und das vorliegende Buch die Sachverhalte auch für den Laien verständlich beschreibt, ist es ein guter Einstieg in die botanische Mikrotechnik, den sich auch ein Anfänger ohne komplizierte Laborausrüstung erarbeiten kann. Die Schnitte werden aus der freien Hand mit der Rasierklinge erstellt - ein Mikrotom wird nicht benötigt.
Praktisch: jedes Thema wird auf einer Doppelseite abgehandelt und das Buch bleibt durch sein Format aufgeschlagen liegen.

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Moose unter dem Mikroskop; Frahm, Müller
Moose unter dem Mikroskop

Prof. Jan Peter Frahm mit Bildern von Rolf-Dieter Müller
Archive for Bryology, 2013
40 Seiten und 42 Abbildungen
pdf
ISSN: 0945-3466
Vorgestellt von Jörg Weiß
Einsteiger
Mit dem Sonderheft "Moose unter dem Mikroskop" (Special Volume 13) aus dem E-Magazine Archive for Bryology legen Prof. Jan-Peter Frahm (Text) und Rolf-Dieter Müller (Bilder) einen kleinen Band vor, der den Einstieg in den Mikrokosmos der Moose erleichtert, in dem er die grundlegenden Techniken darlegt, die Anatomie der Moospflanzen erläutert und Beispiele von im europäischen Raum häufigen Moosen bring.  
Die Publikationen des 1994 gegründeten Archive for Briology unterliegen der Creative Commons Attribution License 3.0 (CC-BY) und können so unbeschränkt genutzt und unabhängig vom Medium verbreitet werden. Die einzige Auflage der Lizenz ist die Nennung der Autoren.
In drei einleitenden Kapiteln werden die Präparation und den Bau der Laubmoose erklärt und in einem kurzen Abriss die Geschichte der histologischen Untersuchung von Moosen dargestellt, bevor sieben Moosarten näher vorgestellt werden. Kapitel über Kontrastierungsmethoden und das Sammeln von Moosen sowie ein Literaturverzeichnis runden das Büchlein ab.
Die Publikation kann in unserem Downloadbereich kostenfrei heruntergeladen werden.

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Pflanzenanatomie; Katherine Esau
Pflanzenanatomie

Kathrine Esau
Gustav Fischer Verlag, Stuttgart
2. Auflage 1969
594 Seiten, 186 Abbildungen, 96 Tafeln
Leinen
antiquarisch
Vorgestellt von Jörg Weiß
Alt aber immer noch gut! Mit dem Band Pflanzenanatomie hat Katherine Esau in den 60er jahren den Standard gesetzt. Das Buch wurde - in der 3. Auflage - bis ins Jahr 2006 vertrieben und generationen von Studenten haben daraus gelernt. Für den an der Botanik interessierten Mikroskopiker ist es auch in der mir vorliegenden Ausgabe von 1969 noch immer eine unerschöpfliche Quelle, die viele, wenn nicht gar die meisten Fragen rund um die Anatomie pflanzlicher Gewebe manchmal nur kurz aber immer fundiert beantwortet. Dazu tragen die vielen guten Zeichnungen und auch die ausführlichen Literaturlisten am Ende jedes Kapitels bei.
Besonders schön: am Ende des Buches zeigen 96 Bildtafeln hervorragende Schwarzweiß-Fotografien von Schnitten unterschiedlicher Pflanzen, die es erlauben, die Gewebearten im eignen Präparat zu bestimmen.
Das englische Original (Plant Anatomie) wurde von Dr. Berthilde Eschrich und Prof. Walter Eschrich (Universität Bonn, 1965) sehr sorgfältig und in Rücksprache mit der Autorin ins Deutsche übersetzt. Der Text ist klar und lässt sich sehr gut lesen. Er nutzt die gängigen deutschen Fachbegriffe, die bei Bedarf kurz erläutert werden. Der Esau ist ein klassisches Lehrbuch seiner Zeit mit langen erläuternden Texten und daher für einen Anfänger ob seiner schieren Masse an Information nur bedingt geeignet. Ansonsten gehört dieser Schatz an botanischem Wissen ins Bücherregal oder besser: neben das Mikroskop um bei Bedarf schnell zur Hand zu sein. 

Inhalt:
Kapitel
Seite
1.  Der Pflanzenkörper
1
2.  Der Protoplast
8
3.  Die Zellwand 24
4.  Meristeme und Differenzierung 49
5.  Die Apikalmeristeme 65
6.  Das Cambium 97
7.  Die Epidermis 109
8.  Das Parenchym 134
9.  Das Collenchym 142
10.  Das Sklerenchym 150
11.  Das Xylem 167
12.  Das Phloem 199
13.  Die Sekretionseinrichtungen 226
14.  Das Periderm 248
15.  Der Stamm 258
16.  Das Blatt 309
17.  Die Wurzel 353
18.  Die Blüte 396
19.  Die Frucht 431
20.  Die Frucht 447
Literatur 459
Tafelteil 463
Autorenregister 561
Sachregister 574
              
Eine kleine Geschichte zu meiner Ausgabe sei erlaubt: wer den Esau kennt, wird sich vielleicht über die Farbe gewundert haben: der normale Leineneinband hat einen hellen Türkiston. Mein Buch ist ein alter Bibliotheksband, der völlig abgegriffen aussortiert wurde und dank eines lieben Freundes seinen Weg zu mir gefunden hat. Es war deutlich zu sehen, dass damit lange und intensiv gearbeitet wurde, die Seiten selbst waren jedoch so gut wie unbeschädigt, was auf einen sorgfältigen Umgang schließen lässt.
Ich habe meine Ausgabe also neu binden lassen. Das dunkelgrüne Bibliotheksleinen ist abwaschbar und wird vermutlich Generationen überdauern. Wer selbst auf solchen in die Jahre gekommenen Schätzchen sitzt, sollte einmal einen Buchbinder fragen: das neue Kleid gibt es für recht kleines Geld.

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Pflanzenanatomisches Praktikum I, Braune/Leman/Taubert
Pflanzenanatomisches Praktikum I

W. Braune A. Leman H. Taubert
Spektrum Akademischer Verlag 2009, 9. Auflage
368 Seiten und zahlreiche SW-Abbildungen
Taschenbuch
ISBN: 978-3-8274-2289-7
Vorgestellt von Jörg Weiß
Noch ein Praktikumsbuch? Ja, und es lohnt sich! Während die Stärke des Mikroskopisch-Botanischen Praktikums von Gerhard Wanner auf der Praxisnähe (alles Wesentliche auf einer Doppelseite, die aufgeschlagen offen liegen bleibt) und der sehr eingänglichen Kombination aus Zeichnungen, sehr guten Mikroaufnahmen und Kryo-Schnitten liegt, geht das hier vorliegende Buch tiefer in die Theorie der Pflanzenanatomie und umfasst auch die Fortpflanzungsorgane der Pflanzen sowie die Darstellung der Zellteilung.
Eingangs wird eine gute Beschreibung und Anleitung zum Arbeitsmittel Mikroskop gegeben. Neben einem sehr ausführlichen Kapitel zu mikroskopischen Zeichnungen gibt es auch eines zu Mikrofotografien - allerdings ohne Betrachtung der aktuellen Digitaltechnik.
Im Hauptteil werden nach einem Abschnitt über den Aufbau pflanzlicher Zellen und ihrer Plastiden die Bestandteile (Organe) des Pflanzenkörpers behandelt. Jedes Kapitel innerhalb der Abschnitte wird an einer oder mehreren Beispielpflanzen dargestellt. Die Präparation ist ausführlich beschrieben, inklusive individueller Hinweise auf Fehlermöglichkeiten und deren Vermeidung. Es folgt eine umfassende Beschreibung der zu beobachtenden Strukturen, die durch gute Schwarzweiß-Bilder (Fotos und Zeichnungen) unterstützt wird. Am Anfang jedes Abschnitts findet sich zusätzlich eine theoretische Einführung zur Anatomie und Bildung der besprochenen Gewebe.
Den Abschluss bilden ein umfangreiches Methodenregister, ein Literatur- und ein Sachverzeichnis sowie Register der wissenschaftlichen und deutschen Pflanzennamen.
Ärgerlich ist angesichts des recht hohen Preises der vorliegenden Ausgabe die verwendete Taschenbuchbindung. So sperren die Deckel schon nach wenigen Tagen normalen Gebrauchs ...

Inhalt in Abschnitten:
Erster Teil: Technik
  1. Das Mikroskop, 9 Seiten
  2. Das Mikroskopieren (inkl. z.B. Präparation und Zeichnen), 21 Seiten

Zweiter Teil: Arbeiten am Objekt

Der Bau der Zelle
  1. Der Protoplast, 24 Seiten
  2. Nichtprotoplasmatische Bestandteile, 8 Seiten

Von der Zelle zum Organ
  1. Bildungsgewebe, eine Seite
  2. Dauergewebe, 12 Seiten

Der Bau der Organe
  1. Die Sprossachse, 84 Seiten
  2. Das Blatt, 51 Seiten
  3. Die Wurzel, 23 Seiten
  4. Fortpflanzung, 49 Seiten
  5. Mitose und Meiose bei Cormophyten, 17 Seiten

Methodenregister, 41 Seiten
Literatur, 4 Seiten
Sachverzeichnis, 13 Seiten
Register der Pflanzennamen, 5 Seiten


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Pflanzenanatomisches Praktikum II, Braune/Leman/Taubert
Pflanzenanatomisches Praktikum II

W. Braune A. Leman H. Taubert
Spektrum Akademischer Verlag 2002, 4. Auflage
330 Seiten und zahlreiche SW-Abbildungen

Hardcover
ISBN: 978-3-8274-0924-9
Vorgestellt von Jörg Weiß
Während sich Band 1 des Praktikumsbuches von Braune, Leman und Taubert mit den Gymnospermen und Angiospermen sowie den allgemeinen Themen zum Zellaufbau beschäftigt, findet man im zweiten Band Bakterien, Algen, Pilze, Moose, Flechten und Farne. Neben einer ausführlichen theoretischen Darstellung und vielen praktischen Präparationsaufgaben bzw. Beispielen glänzt das Buch mit einem ausführlichen Methodenregister. Das ist nicht ganz unbedeutend, da bei den hier betrachteten Organismen viele klassische Methoden zur Präparation von Pflanzen versagen. 
Den Abschluss bilden wie beim ersten Band ein umfangreiches Methodenregister, ein Literatur- und ein Sachverzeichnis sowie Register der wissenschaftlichen und deutschen Pflanzennamen.
Das Buch liegt kartoniert vor und macht einen ordentlichen Eindruck. Hier entfällt also die zur Taschenbuchbindung gemachte Kritik an Band 1.

Inhalt in Abschnitten:
  1. Bacteria und Cyanobacteria (Bakterien und "Blaualgen")
  2. Phycophyta (Algen)
  3. Mycota (Pilze)
  4. Lichenes (Flechten)
  5. Bryophyta (Moose)
  6. Pteridophyta (Farnpflanzen)

Methodenregister, 43 Seiten
Literatur, 2 Seiten
Pflanzenverzeichnis, 6 Seiten
Sachverzeichnis, 12 Seiten

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Pflanzenleben, Band 1 und 2; Anton Kerner von Marilaun
Pflanzenleben

Anton Kerner von Marilaun
Bibliographisches Institut Leipzig und Wien 1896
2. Auflage
Band 1:
766 Seiten und 249 Abbildungen
Band 2:
778 Seiten und 263 Abbildungen
Halbleder
ISBN: -/-
antiquarisch
Vorgestellt von Jörg Weiß
In der ersten Auflage 1890 erschienen, ist das zweibändige Werk Pflanzenleben von Anton Kerner nur wenig jünger wie die Erstausgabe von Haber- lands Physiologischer Pflanzenanatomie von 1884. Die vorliegende 2. Auflage wurde stark überarbeitet und erweitert und ist 1896 erschienen.

Der erste Band trägt den Untertitel "Gestalt und Leben der Pflanzen" und beschäftigt sich in den Kapiteln
  1. Das Lebendige in der Pflanze
  2. Die Aufnahme der Nahrung
  3. Die Leitung der Nahrung
  4. Die Bildung organischer Stoffe aus der aufgenommenen unorganischen Nahrung
  5. Die Wandlung und Wanderung der Stoffe
  6. Wachstum und Aufbau der Pflanze
  7. Die Pflanzengestalten als vollendete Bauwerke
mit der Physiologie und der Anatomie der Pflanzen allgemein.

Der zweite Band mit dem Untertitel "Geschichte der Pflanzen" und geht in den Kapiteln
  1. Geschichte der Pflanzenindividuen
  2. Geschichte der Arten
  3. Die Pflanze und der Mensch
auf den Lebenszyklus der Pflanzen, die Entwicklung der Arten und die Nutzung der Pflanzen durch den Menschen ein.

Dabei ist das Werk natürlich ein Kind seiner Zeit und stellt den damaligen Wissensstand dar. So waren die genauen Abläufe der Photosynthese noch nicht bekannt, das Thema wird somit im damals aktuellen Stand der Forschung beschrieben. Auch ist die im zweiten Band vorgenommene taxonomische Einordnung und Benennung der Arten heute oft nicht mehr korrekt. Interessant auch, dass sich das dritte Kapitel des zweiten Bandes neben den Nutzpflanzen und Pflanzen in Gärten auch mit Pflanzen "als Schmuck und Zierat" sowie mit der "Pflanze als Motiv in der Kunst" befasst - Themen, die man in einer aktuellen Ausgabe z.B. des Strasburger zu Recht nicht erwarten würde.
Somit als Lehrbuch veraltet, bietet die beiden Bände aber ein Fenster zum Wissensstand des ausgehenden 19. Jahrhunderts und sind ein schönes Beispiel für den Stil der wissenschaftlichen Literatur dieser Zeit. Wer also Interesse an einem solchen Einblick hat, ist hier gut bedient. Zumal die Bücher mit Farbtafeln, Holzschnitten und Zeichnungen sehr schön ausgestattet sind. Einen kleinen Eindruck dazu bietet die folgende Galerie mit Bildern einiger Seiten aus beiden Bänden.  
Die Bücher sind antiquarisch noch recht gut erhältlich, allerdings zu variierenden Preisen.
Einige Beispiele zur Aufmachung von Anton Kerners Pflanzenleben
  • Neben den jeweils durch ein leichtes Velum geschützeten Farbtafeln finden sich auch immer wieder Zeichnungen im Text.
  • Anatomische Details wurden liebevoll illustriert.
  • Wie mögen die Farbbilder tropischer Vegetation auf die damaligen Leser gewirkt haben?
  • Weitere Zeichnungen zur Anatomie der Gymnospermen.
  • Auch die Primel kommt nicht zu kurz ... hier als Beispiel zum Thema Vererbung.
  • Eine wunderschöne Darstellung verschiedener Trichome (Pflanzenhaare).
  • Mikroskopische Schnittzeichnungen unterschiedlicher Rollblätter der Gräser.
  • Zum Schluss eine weitere schöne Farbtafel.
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Physiologische Pflanzenanatomie, Haberland
Physiologische Pflanzenanatomie

Gottlieb Haberlandt
Verlag von Wilhelm Engelmann 1924
6. Auflage

671 Seiten und 295 Abbildungen
Leinenbindung
ISBN: -/-
antiquarisch
Vorgestellt von Jörg Weiß
In seinem Buch "Physiologische Pflanzenanatomie", das in der ersten Auflage 1884 erschienen ist, hat Gottlieb Haberlandt erstmalig die Anatomie der Pflanzen vor dem Hintergrund ihrer Lebensfunktionen und Stoffwechselvorgänge beschrieben. Es wurde von ihm über 40 Jahre in 6 Auflagen ständig verbessert und erweitert, er hat es jedoch nicht mehr geschafft, eine zusammenhängende Darstellung der physiologischen Anatomie der pflanzlichen Fortpflanzungsorgane einzubringen.
Mit seiner vom damaligen Mainstream abweichenden Darstellungsform stand er z.B. im Widerspruch zu Eduardt Strasburger, der 1894 in erster Auflage das bekannte "Lehrbuch der Botanik" veröffentlichte.

Walter Eschrich deckt mit seiner "Funktionellen Pflanzenanatomie" den Inhalt von Haberlandts Werk in moderner Form und zeitgemäßer Didaktik sehr gut ab, das "Original" bietet jedoch die Gelegenheit, den Stil der Lehrbücher in der Zeit um 1900 an einem damals hochaktuellen Thema zu erleben und bietet somit Lesevergnügen für viele lange Stunden.

Das Buch ist heute leider recht selten im Handel. Wer es in einem Antiquariat in gutem Zustand zu einem tragbaren Preis entdeckt, sollte bedenkenlos zugreifen.  

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Plant Anatomy, James D. Mauseth
Plant Anatomy
en

James D. Mauseth
The Benjamin/Cummings Publishing Company, INC.
1. Auflage
, 1988
560 Seiten und zahlreiche sw Abbildungen
gebunden
ISBN: 0-8053-4570-1
antiquarisch
Vorgestellt von Jörg Weiß
Plant Anatomy von James D. Mauseth ist ein etwas älteres englischsprachiges Lehrbuch, das sich an Studenten der Biologie richtet. Es greift wie der Eschrich den Ansatz von Haberlandt auf und stellt die Verbindung der organischen Strukturen einer Pflanze als dynamische Anpassung an die Umgebungs- bedingungen dar, in der die Pflanze gedeiht. Das Buch regt mit der Idee, dass die Spekulation über die Funktion gefundener anatomischer Details mit anschließender experimenteller Überprüfung  integraler Bestandteil des Ver- ständnisses der Pflanzenanatomie ist, zu eigenen Nachforschungen an.
Eignen sich die Kapiteleinführungen noch zum genüsslichen Lesen, sind die einzelnen erläuternden Abschnitte zu spezifischen Gewebetypen kürzer und prägnant gefasst. Gut: Referenzen auf weiterführende Literatur erscheinen direkt im Text.
Zur Erläuterung finden sich im Buch zahlreiche sw-Abbildungen in Form be- schrifteter mikroskopischer Schnitte, EM-Aufnahmen oder Diagramme.
Mit seiner umfassenden Darstellung der Pflanzengewebe im Laufe des Wachstums der Pflanzen eine echte Empfehlung für jeden, der Interesse am tieferen Verständnis der Pflanzenanatomie hegt und für den die englische Sprache keine Hürde darstellt. Leider nur noch antiquarisch erhältlich.

Aus dem Inhalt:
1  Intriduction
Part I: Subcellular Anatomy
2  The Cell
Part II: Simple Tissues
3  Parenchyma
4  Collenchyma
5  Sclerenchyma
Part III: Complex Tissues
6  Apical Meristems
7  Xylem
8  Phloem
9  Secretory Cells and Tissues
10 Epidermis
Part IV: The Primary Vegetative Body of the Plant
11 Stem
12 Leaf
13 Root
Part V: The secondary Body of the Plant
14 Vascular Cambium
15 Secondary Xylem
16 Secondary Phloem
17 Periderm and Bark
18 Anomalous Secondary Growth
Part VI: Tissues and Organs of Sexual Reproduction
19 Flower and Strobilus
10 Seed
21 Fruit
Vervollständigt wird der Band durch Glossar, Referenzen und einen umfangreichen Index.     

Many Thanks to Michael for this extraordinary book!  1900-smiley face

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Bonn und Umgebung, Führer zu naturkundlichen Exkursionen
Bonn und Umgebung
Führer zu naturkundlichen Exkursionen

Frahm, Froitzheim, Pretscher,
Sievers, Weddeling
Bouvier Verlag Bonn
1. Auflage 2010

167 Seiten und zahlreiche Abbildungen
Taschenbuch
ISBN: 3-416-03301-5
Vorgestellt von Jörg Weiß
Eigentlich handelt es sich hier nicht um ein Geologiebuch, sondern der Exkurionsführer beschreibt nach einer Einleitung zur Geologie, Vegetation und Tierwelt des Rheintals dreiundzwanzig Exkursionsziele zwischen Bonn und Andernach. Die meisten liegen im Rheintal, einige aber auch an Brohl und Ahr. Zu jedem Ziel gibt es Beschreibungen der dort anzutreffenden geologischen Formationen sowie der zu erwartenden Tier- und Pflanzenwelt. Auch die Anfahrt ist beschrieben und es gibt viele Übersichtskarten zur Orientierung.
Dann folgt jedoch keine Wegbeschreibung im Sinne eines geführten Rundwegs vorbei an all den Sehenswürdigkeiten. Nein, die Exkursionsteilnehmer sind aufgerufen, das jeweilige Gebiet selbständig für sich zu entdecken und Ausschau nach den beschriebenen Arten und Formationen zu halten.
Dazu bietet ein Anhang Unterstützung zum Beispiel bei der Ausrüstung und der Lokalisierung der Fundorte.
Hier kommen alle Naturinteressierten auf Ihre Kosten und natürlich finden auch Mikroskopiker hinreichend Material zum Tümpeln, Schneiden und Schleifen.

Zum Inhalt des Buches:
  • Einleitung
    Das Rheintal als Naturraum  (12 Seiten)
  • Exkursionsziele
    Siebengebirge und Rodderberg (3 Ziele, 22 Seiten)
    Die Rheinauen (9 Ziele, 57 Seiten)
    Felsköpfe und Talhänge (9 Ziele, 43 Seiten)
    Das untere Brohltal (2 Ziele, 10 Seiten)
  • Anhang
    Ausrüstung (6 Seiten)
    Lokalisierung der Fundorte (eine Seite)
    Dokumentation der Funde (eine Seite)
    Links&Adressen (eine Seite)


Ergänzungen zum Buch mit 60 (!) weiteren Exkursionszielen finden Sie auf den Seiten des Botanischen Arbeitskreises Bonn

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Das Dietzhölzetal-Projekt; A. Jockenhövel / C. Willms
Das Dietzhölzetal-Projekt
Archäometallurgische Untersuchungen zur Geschichte und Struktur der mittelalterlichen Eisengewinnung im Lahn-Dill-Gebiet (Hessen)

Albrecht Jockenhövel
Christoph Willms
Verlag Marie Leidorf GmbH Rahden/Westf.
1. Auflage 2005

616 Seiten und 601 SW-Abbildungen
Buchbindung
ISBN: 3-89646-279-2
Vorgestellt von
Prof. Holger Adelmann
Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der mittelalterlichen Eisenverhüttung im Tal der Dietzhölze und der direkt angrenzenden Gebiete im Lahn-Dill-Bergland. Allerdings werden auch wichtige prähistorische Hüttenplätze beschrieben, wie z.B. ein faszinierender keltischer Kupfer-Verhüttungsplatz aus der mittleren LaTène Zeit, der älteste bekannte Platz seiner Art in der weiteren Umgebung.
Neben der ausführlichen Dokumentation einiger aus dem Gesamt- forschungsprojekt ausgewählter Hüttenplätze enthält das Buch auch viele allgemeine Einführungen zu frühen Techniken der Metallverhüttung und des Schmelzofenbaues. Auch eine kurzer Abriss der Landesgeschichte dieses Gebietes fehlt nicht. Diese Übersichten machen es ganz besonders lesenswert für den interessierten Laien und ermöglichen das Verständnis der Funde im technologischen sowie geschichtlichen Umfeld.
Wie bei einem wissenschaftlichen Werk dieser Klasse nicht anders zu erwarten, ist ein ausführliches und relevantes Literaturverzeichnis natürlich ebenfalls enthalten.

Zielgruppe:
Primär natürlich Archäologen und Spezialisten für Archäometallurgie, sowie Montanhistoriker.
Die einfache Darstellung der Fakten sowie die generellen Einführungen zur prähistorischen und historischen Metallverhüttung machen das Buch aber auch absolut lesenswert und verständlich für den interessierten Laien.
 
Ausstattung:
Das Buch ist in einem sehr hochwertigen, stabilen Leineneinband gebunden und der Text ist auf säurefreiem Papier gedruckt. Die sehr zahlreichen Abbildungen und Graphiken sind kontrastreich und scharf. 
 
Fazit:
Das Buch ist nicht nur dem Archäologen bzw. dem Spezialisten für Archäometallurgie sehr zu empfehlen, sondern auch jedem interessierten Leser, der sich über die Anfänge der Metallverhüttung im Lahn-Dill-Bergland, einem europäischen Schlüsselgebiet der Montanindustrie, informieren möchte.
Die Qualität der Ausstattung und besonders der Grafiken des Buches sind hervorragend. Es macht Spaß darin zu lesen.
Dabei ist dieses Buch keine Anleitung für Raubgrabungen sondern soll als eine exzellente Dokumentation entsprechender historischer Bodendenkmäler verstanden werden.
Zur (verantwortungsvollen) Nachsuche der historischen Metallver- hüttungsplätze lassen sich die vielen recht detaillierten Fundplatzangaben zusammen mit entsprechenden topographischen Karten gut einsetzen.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben: Das Buch ist im Netz nicht einfach zu bekommen, kann aber vom Buchhandel oder direkt beim Verlag bestellt werden:
www.vml.de

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GeoRallye - Spurensuche zur Erdgeschicht
GeoRallye - Spurensuche zur Erdgeschichte

Wighart v. Koenigswald,
Klaus-Frank Simon
Bouvier 2007,
367 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978-3-416-03196-7
Vorgestellt von Dr. Horst Wörmann
Einsteiger
Das Buch enthält eine Beschreibungen von Aufschlüssen, wie sie bei der jährlichen "Georallye" des Steinmann-Instituts gezeigt werden. Dargestellt werden zahlreiche geologisch interessante Örtlichkeiten, an denen man als Laie achtlos vorbeigeht.
Spannende Ausflüge für Familien, Schüler und Studenten mit genauer Wegbeschreibung und Kartendarstellung der Fundstellen. 34 Autoren des Steinmanninstituts der Universität Bonn aus den Fachbereichen Geologie, Paläonthologie und Mineralogie beschreiben die Aufschlüsse aus der Sicht Ihrer Fächer.
Gerader auch für Lehrer öffnet sich eine Schatztruhe allgemeinverständlicher Informationen, insbesondere für den Projektunterricht in allen Schulformen.
Weitere Fakten zum Buch und zur GeoRallye selbst finden Sie auf der Homepage der GeoRallye.

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Geowanderungen - 15 Routen durch das Siebengebirge von Königswinter bis Erpel
Geowanderungen -
15 Routen durch das Siebengebirge
von Königswinter bis Erpel

Tourismus Siebengebirge GmbH
1. Auflage 2012,
35 Seiten, Ringbindung
Vorgestellt von Jörg Weiß
Einsteiger
Das hier vorliegende Heftchen wird von der Tourismus Siebengebirge GmbH herausgegeben und enthält - der Titel sagt es schon - 15 Wandertouren mit Längen zwischen rund 3 und etwas über 11 km Länge. Der Schwierigkeitsgrad ist unterschiedlich, so sind je Wanderung in Summe zwischen 47 und 492 Höhenmeter zu überwinden.
Jede Wanderung führt zu einem geologisch interessanten Ort, darunter natürliche und künstliche Aufschlüsse (alte Steinbrüche) aber auch ein Bergwerk. Alle Routen sind auf je einer Doppelseite übersichtlich dargestellt. Dazu gehört immer ein Kartenausschnitt (leider ohne Maßstab) und eine Streckenbeschreibung, die über die Weglänge, die voraussichtliche Wanderzeit, Steigung und Gefälle (summarisch) sowie die Höhen über Normalnull des Startpunktes, des höchsten und des tiefsten Punktes informiert. Auf der gegenüberliegenden Seite findet sich eine Erläuterung zum jeweiligen Geostandort sowie Informationen zum Ausgangspunkt und dem Rundweg, den Besonderheiten des Ortes sowie Hinweise zu Infostellen. Eine ausführliche Wegbeschreibung der Routen fehlt, hier muss die Karte reichen.
Alles in Allem ein gelungenes Heft, das für einen fairen Preis von 3,80 € z.B. an der Talstation der Zahnradbahn zum Drachenfels in Königswinter erhältlich ist.

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Microtectonics; Cees W. Passchier, Rudolph A. J. Trouw
Microtectonics
en

Cees W. Passchier, Rudolph A.J. Trouw
Springer, 1. Auflage 1998
289 Seiten, 245 Abbildungen
ISBN 3-540-58713-6
(Aktuell: 2. Auflage 2005,
erweitert, mit CD-ROM,
366 Seiten,
ISBN 3-540-64003-7)

Vorgestellt von Dr. Horst Wörmann
Die Mikrotektonik befasst sich mit der Interpretation kleinskaliger Deformationen im Gestein, wie sie lichtmikroskopisch am Dünnschliff zu beobachten sind. Das Lehrbuch zum Thema, „Microtectonics“, ist für fortgeschrittene Geologiestudenten in Verbindung mit einem praktischen Kurs gedacht. Es setzt umfangreiche Vorkenntnisse in der Geologie voraus; in englischer Sprache verfasst, ist es nur für Geübte flüssig lesbar – insbesondere auch wegen der englischen Fachbegriffe. Wer sich aber der Mühe unterzieht, dem erschließt sich eine ganz neue Welt in der Mikroskopie.

Die Autoren haben sich bewusst für schwarz-weiß-Fotos entschieden. Die Bilder sind kontrastreich und geben die wesentlichen Informationen gut wieder. Wer je versucht hat, Dünnschliffe mit ihren extremen Helligkeitsumfang in schwarz-weiß abzubilden, wird beeindruckt sein. Außerdem machen zahlreiche Grafiken die schwierige Materie anschaulicher.

Zum Inhalt des Buches:
   1. Grundlagen, allgemeine Beschreibung von Mikrostrukturen und ihre
       Bedeutung in tektonischen Studien.
   2. Vereinfachte, nichtmathematische Grundlagen der Rheologie
       und Kinematik
   3. „Mechanismen der Deformation“. Veränderung der Korngrößen-
       verteilung und Deformationsmechanismen: Rekristallisation,
       Zwillingsbildung, Korngrenzenwanderung.
   4. bis 7.: Beispiele für häufige Mikrostrukturen: Foliationen, Scherzonen,
       Porphyroblasten und –klasten.
   8. Strukturen, aus denen quantitative Daten abgeleitet werden können:
       „Microgauges“ für Spannung, Druck, Temperatur.
   9. Andere Methoden wie Elektronenmikroskopie, Bildanalyse und
       Verwendung des Universaldrehtisches, Modellversuche an kristallinem
       organischen Material: Schervorgänge direkt im Mikroskop zu verfolgen!
 10. Probennahme im Gelände mit korrekter Lagemarkierung, Herstellung
      von Dünnschliffen, Interpretation 3-dimensionaler Strukturen anhand
      eindimensionaler Schliffe
 11. Übungsaufgaben mit Lösungen
 12. Glossar

Das Buch ist in der Bibliothek des Steinmann-Instituts einzusehen (nicht ausleihbar!).

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Vulkane im Siebengebirge (Irma Schmid, Nikolaus Froitzheim)
Vulkane im Siebengebirge
Fünf geologische Wanderungen

Irma Schmid, Nikolaus Froitzheim
Bouvier, 2. Auflage 2010
103 Seiten im handlichen Taschenformat
ISBN 978-3-416-03197-4
Vorgestellt von Dr. Horst Wörmann
Ein kleiner Wanderführer mit Kartenmaterial, in denen die geologischen Wanderwege markiert sind (sie stimmen nicht mit den Wegen den allgemeinen Wanderkarten überein!). Von allen beschriebenen Aufschlüssen im Gelände gibt es gute Fotos mit Beschreibung der geologischen Besonderheiten - man sieht nur, was man weiß!
Beschrieben sind auch die wichtigsten Gesteine und Mineralien. In "Exkursen" gibt es unter anderem Erläuterungen zum Vulkanismus, zur Entsehung der eigentümlichen sechseckigen Basaltsäulen und zur Entstehung des Siebengebirges. Ergänzt wird das Buch durch ein ausführliches Glossar.
Ein sehr empfehlenswertes Buch für den naturwissenschaftlich interessierten Bonner (und die drumrum)!

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Atlas der normalen mikroskopischen Anatomie, Clara/Herschel/Ferner
Atlas der normalen mikroskopischen Anatomie

Max Clara, Kurt Herschel, Helmut Ferner
Urban&Schwarzenberg, 1974
411 Seiten, 415 Abbildungen
Leinenbindung
ISBN 3-541-06331-9
antiquarisch
Vorgestellt von Jörg Weiß
Der Atlas der normalen mikroskopischen Anatomie ist eine nach Organen geordnete Sammlung hervorragender mikroskopisch-histologischer Zeichnungen der menschlichen Anatomie die von Kurt Herschel anhand von Origi- nalpräparaten erstellt wurden. Er richtet sich an Mediziner und Studenten der Medizin und die Kapitelbezeichnungen und Fachbegriffe sind folgerichtig in lateinischer Sprache verfasst. Die Texte selbst liegen viersprachig vor: Deutsch, Englisch, Russisch und Spanisch. 

Die Abbildungen der unterschiedlichen Körpergewebe sind aber auch für den interessierten Nichtmediziner ein Genuss.

In den folgenden Kapiteln sind alle menschlichen Gewebe in unterschiedlicher Gewichtung vertreten:
  • Cavum oris 
  • Canalis alimentarius
  • Apparatus respiratorius
  • Apparatus urogenitalis
  • Glandulae sine ductibus
  • myocardium
  • Vasa sanguinea
  • Sanguis
  • Lien
  • Nodi lymphatici
  • Systema osseum
  • Cartilago
  • Musculi sceleti
  • Cutis et organa cutis

Leider ist der Atlas nur noch antiquarisch erhältlich.

Einige Beispielseiten zeigen die hervorragende Qualität der gezeichneten Abbildungen
  • Beispielseite mit viersprachiger Bildunterschrift und lateinischer Beschriftung der Zeichnung.
  • Beispielseite mit viersprachiger Bildunterschrift und lateinischer Beschriftung der Zeichnung.
  • Zeichnung eines Havers'schen Kanals mit kreisförmig angeordneten Osteozyten.
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Mikroskopischer Farbatlas pflanzlicher Drogen (Bettina Rahfeld)
Mikroskopischer Farbatlas pflanzlicher Drogen

Bettina Rahfeld
Spektrum Akademischer Verlag, 2009
307 Seiten, zahlreiche Fotografien
gebunden
ISBN 978-3-8274-1951-4
Vorgestellt von Mila Gräper-Noll
Ein wunderbares Buch für alle diejenigen, die schon immer wissen wollten, wie die Bestandteile eines Kräutertees unter dem Mikroskop aussehen. Der Mikroskopische Farbatlas beinhaltet über 140 doppelseitige Beschreibungen zu getrockneten Heilpflanzen (Drogen). Die Drogen werden nach dem jeweils verwendeten Organ präsentiert:
  • Blatt-Drogen
  • Kraut-Drogen
  • Blüten-Drogen
  • Frucht-Drogen
  • Samen-Drogen
  • Wurzel-Drogen
  • Rhizom-Drogen
  • Rinden-Drogen
  • Sonstige Drogen (z.B. Tang, Sandelholz)

Auf der jeweils linken Seite werden zu jeder Droge die Stammpflanze(n) und Familie genannt, es folgt eine makroskopische Abbildung inklusive der Beschreibung der jeweiligen Drogenbestandteile. Die Inhaltsstoffe werden ebenfalls erwähnt. Anschließend erfolgt die Beschreibung der mikroskopisch wichtigen Merkmale. Auf der rechten Seite werden Fotos mit diesen Merkmalen gezeigt.
Ein kurzes Kapitel beschäftigt sich mit den Basisfärbungen für mikroskopische Untersuchungen. Das schnelle Nachschlagen der verwendeten Fachbegriffe erleichtert ein Glossar am Ende des Buches. Die inneren Umschlagseiten zeigen schematische Übersichtszeichnungen zu den Organen und den darin vorkommenden Geweben.

Das Schöne an diesem Buch ist, dass die mikroskopischen Merkmale der Drogen hier als Farbfotos gezeigt werden und diese Abbildungen das wiedergeben, was der Betrachter beim Blick durch das Mikroskop sieht. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber Büchern, in denen die Merkmale nur anhand von Zeichnungen dargestellt werden und eine große Erleichterung sowohl für den interessierten Laien als auch bei der Verwendung in der Ausbildung.

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Das Leben im Wassertropfen, Streble, Krauter
Das Leben im Wassertropfen
Mikroflora und Mikrofauna des Süßwassers
Ein Bestimmungsbuch


Heinz Streble und Dieter Krauter
Kosmos 2006, 10. Auflage
(Aktuell: 11.Auflage)
429 Seiten, zahlreiche Abbildungen
gebunden
ISBN 3-44-010807-4
(Aktuelle Auflage: 3-44-011966-1)
Vorgestellt von Jörg Weiß
Einsteiger
Das Buch von Streble und Krauter erlaubt anhand von unzähligen Zeichnungen die Bestimmung der häufigsten Lebewesen der europäischen Mikroflora und -fauna.
Damit ist es kein Bestimmungsschlüssel im klassischen Sinne, sondern die einzelnen Arten werden - in Kapiteln klassifiziert - jeweils mit einem kurzen Text und einer Zeichnung vorgestellt. Damit besteht auf der einen Seite unweigerlich eine höhere Unsicherheit bei der Bestimmung, andererseits ist das Werk für jedermann ohne tieferes Vorwissen nutzbar.

Der Inhalt gliedert sich wie folgt:
  • Einleitung
  • Planktonfischen
  • Kulturen
  • Narkose, Fixierung, Färbung
  • Einige kurze Anmerkungen zum Arbeitsgerät (Mikroskop und Kamera)
  • Wassergüteklassen, Saprobiesysteme, Thropiestufen
  • Systematik
  • Beschreibungen zur Anatomie und Lebensweise von Kleinlebewesen nach Gruppen
  • Bestimmungsteil nach Gruppen oder Stämmen
  • Farbfototafeln
  • Güteklassifizierung von Gewässern
  • Literaturhinweise, Erläuterung von Fachausdrücken und Register

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Der Kosmos Algenfuehrer
Der Kosmos Algenführer
Süßwasseralgen unter dem Mikroskop
Ein Bestimmungsbuch


Linne von Berg, Hoef-Emden, Marin & Melkonian
Kosmos 2012, 2. Auflage
366 Seiten, zahlreiche Abbildungen
gebunden
ISBN 978-3-440-13173-2
Vorgestellt von Jörg Weiß
Einsteiger
Während sich der bekannte "Wassertropfen" mit der Flora und Fauna im europäischen Süßwasser befasst und anhand vieler Zeichnungen eine Bestimmung bis auf die Art erlaubt, beschränkt sich der Kosmos Algenführer bewusst auf 150 Gattungen häufiger oder wichtiger Süßwasseralgen.
Die Bestimmung erfolgt in zwei Stufen anhand farbiger Schlüssel mit Typzeichnungen. Im Beschreibungsteil folgen dann die einzelnen Gattungen jeweils auf einer Doppelseite. Links findet sich ein beschreibender Text, der die wichtigsten Informationen zur jeweiligen Gattung und oft auch Zeichnungen enthält und rechts eine Gruppe von Mikroaufnahmen, die in aller Regel verschiedene Arten der beschriebenen Gattung zeigen.
Zur Qualität dieser Mikroaufnahmen ist an anderer Stelle schon vieles gesagt und geschrieben worden. Meine persönliche Meinung ist, dass Aufnahmen im Hellfeld statt des verwendeten DIK wohl dienlicher gewesen wären. Andererseits gibt es kein ähnliches Werk, das auch für den Laien besser zur Bestimmung der ausgewählten Gattungen europäischer Süßwasseralgen geeignet ist. Eine Bestimmung bis auf die Art ist nicht vorgesehen.
Interessant: es gibt auch ein Kapitel, das sich mit dem Ansatz und der Pflege von Algenkulturen befasst.

Der Inhalt gliedert sich wie folgt:
  • Einführung (26 Seiten)
    Zu diesem Buch; Was sind Algen?; Wo finde ich Algen?; Wie sammle und bestimme ich Algen?; Bedeutung der Algen; Algenforschung; Die Kultur von Algen 
  • Graphischer Bestimmungsschlüssel (18 Seiten)
    Der zweistufige Schlüssel
  • Abbildungen und Beschreibungen der Gattungen (300 Seiten)
    Erläuterungen zu den 150 ausgewählten Gattungen
  • Anhang (10 Seiten)
    Systematische Liste der Gattungen; Verzeichnis der Themenboxen; Glossar
  • Literaturverzeichnis (2 Seiten)
  • Register (6 Seiten)

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Diatomeen, Päule Heck
Diatomeen

Päule Heck
Selbstverlag, 2011
141 Seiten, Bildband
broschiert
Vorgestellt von Jörg Weiß
Den Lesern unserer Seite ist Päule Heck schon als Fotograf der meisterhaften Diatomeen- und Radiolarienbilder in unserer Galerie Diatomeen und Radiolarien bekannt. Nun hat er seine Arbeiten im Eigenverlag in einem broschierten Bildband herausgebracht. Auf 141 Seiten findet man hervorragende Aufnahmen von 283 fossilen und rezenten Diatomeenarten aus den unterschiedlichsten Herkunftsgebieten.
Um die notwendige Schärfe über die gesamte Diatomee zu erreichen, bestehen die Bilder aus bis zu 120 Einzelaufnahmen, die mit Helicon Focus gestapelt wurden. Entstanden sind die Aufnahmen auf einem Zeiss Amplival mit einer Canon EOS 550D.
Die Präparate stammen von Dr. Ralf Nötzel, Helmut Ullrich, Dominique Prades, Peter Höbel und Anke Korth.
Die Arten sind nach ihren wissenschaftlichen Namen alphabetisch angeordnet und in einem Register aufgeführt. So kann der Bildband nicht nur mit den wunderschönen Aufnahmen erfreuen, sondern auch als kleine Hilfe bei der Bestimmung eigener Funde dienen.
Wenn Sie Interesse an dem vorliegenden Buch haben, kontaktieren Sie uns bitte unter info(at)mikroskopie-bonn.de. Wir stellen dann gerne den Kontakt zum Autor her.
Ein Blick ins Buch
  • Einige Beispielseiten aus dem Diatomeen-Bildband von Päule Heck.
  • Einige Beispielseiten aus dem Diatomeen-Bildband von Päule Heck.
  • Einige Beispielseiten aus dem Diatomeen-Bildband von Päule Heck.
  • Einige Beispielseiten aus dem Diatomeen-Bildband von Päule Heck.
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Die fossilen Diatomeen Oamarus, Päule Heck
Die fossilen Diatomeen Oamarus

Päule Heck
Selbstverlag, 2015
177 Seiten, Bildband
gebunden
Vorgestellt von Jörg Weiß
Der zweite Band von Päule Heck! Diesmal geht es um die Diatomeen aus den berühmten Fundstätten rund um den kleinen neuseeländischen Ort Oamaru, auf die der Autor dank der umfangreichen Sammlung von Bernard Hartley und Nigel Charles Zugriff hatte. Am besten erläutert das Vorwort des Buches, was Sie im Inneren erwartet:

Vorwort

Als Nigel Charles - unter Diatomisten weltweit bekannt durch seine Homepage über die Diatomeen Oamarus (http://www.oamarudiatoms.co.uk/) - 2014 beschloss,  seine umfangreiche Sammlung von Diatomeenpräparaten nebst zahlreichen Proben in jüngere Hände zu geben, fand er in Anne Gleich eine dankbare Abnehmerin, die bereit war, seine Arbeit fortzuführen. Ich hatte das Glück, bei der Übergabe in Kaiserslautern dabei sein zu können und dadurch Nigel Charles persönlich kennenzulernen. Nigel brachte außerdem eine weitere Sammlung seines 2002 verstorbenen Diatomeenfreundes Bernard Hartley mit, die ca.1300 Einzelpräparate verschiedener Fundorte in Oamaru umfasst  (einige dieser Diatomeen stammen aus einer früheren Sammlung von A. J. Doig und waren als trockene Auftragungen konserviert). Es entstand die Idee, aus beiden Sammlungen ein Fotobuch zu erstellen, einmal um diese außergewöhnlichen Sammlungen fotografisch zu dokumentieren, und zum anderen als Bestimmungshilfe für Mikroskopiker, die sich mit Diatomeen aus Oamaru beschäftigen.
Bernard Hartley hatte seine Präparate zunächst selbst angefertigt, war aber, als sein Sehvermögen im Alter nachließ, gezwungen, diese Arbeit seinem Freund Klaus-Dieter Kemp zu überlassen. Bei den Präparaten von Nigel Charles handelt es sich hingegen ausschließlich um Arbeiten von Klaus-Dieter Kemp, der jeweils fünf Diatomeen pro Objektträger gelegt hat (was immerhin die stattliche Anzahl von über 6000 Diatomeen ergibt).

In monatelanger Arbeit konnte ich etwa 520 unterschiedliche Spezies aus beiden Sammlungen fotografieren und zu diesem Buch zusammenstellen. Nicht alle Aufnahmen haben die von mir gewünschte Qualität, was v. a. dem Alter mancher Präparate geschuldet sein mag. Um möglichst viele Arten vorstellen zu können, habe ich zudem einige Fotos hinzugefügt, die ich früher von Präparaten von Dr. Ralf Nötzel  gemacht und schon in meinen vorherigen Büchern gezeigt habe. In einigen Zweifelsfällen bezüglich der Determinierung der Arten konnte mir Dr. Jakub Witkowski von der Universität in Szczecin (Polen) weiterhelfen, wofür ich ihm herzlich danke.

Alle Aufnahmen entstanden im Hellfeld - teils mit schiefer Beleuchtung - an einem Zeiss Amplival mit einer digitalen Kamera Canon EOS 500D. Zeitweise waren für ein Bild bis zu 120 Aufnahmen nötig (um alle Beobachtungsebenen scharf abzubilden), die anschließend digital mit dem Computerprogramm Helicon Focus zu einem einzigen Bild "gestapelt" wurden. Dann erfolgte noch eine Nachbearbeitung mit Photoshop (Reinigung des Hintergrundes, Verstärkung des Kontrastes, Farbwahl und Einfügen eines Maßbalkens).

Trotz intensiver Recherchen zum Zwecke der Überprüfung und eventueller Korrektur der von N. Charles und B. Hartley vorgenommenen Determinierung ihrer Diatomeen möchte ich Fehler bei der Identifizierung nicht vollständig ausschließen. Somit erhebt das vorliegende Buch auch keinen wissenschaftlichen Anspruch. Es war mein Bestreben, die Ästhetik der Oamaru-Diatomeen aus beiden Sammlungen fotografisch ins rechte Licht zu setzen und anderen Diatomeenfreunden vorzustellen.

Siegen, den 20. August 2015
Paul-Rainer („Päule“) Heck

Wenn Sie Interesse an dem vorliegenden Buch haben, kontaktieren Sie uns bitte unter info(at)mikroskopie-bonn.de. Wir stellen dann gerne den Kontakt zum Autor her.
Ein Blick ins Buch
  • Titelblatt
  • Eine Doppelseite mit Mikrofotografien
  • Index und Karte
Weitere Bildbeispiele finden Sie in der Galerie Diatomeen und Radiolarien.

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Foraminiferen - Ein Katalog typischer Formen; W. Rönnfeld
Foraminiferen -
Ein Katalog typischer Formen

Wilfried Rönnfeld
Selbstverlag, 2008
146 Seiten
broschiert
Vorgestellt von Jörg Weiß
Foraminiferen sind ein weites Feld, es gab sie bereits vor rund 550 Millionen Jahren und sie existieren noch heute mit vielen unterschiedlichen Formen in allen Meeren der Welt. Wo da anfangen?
Die einzelligen Organismen werden anhand ihrer oft mehrkammerigen Gehäuse bestimmt, die sie zum Schutz ihres Plasmakörpers selbst erstellen. Diese Gehäuse haben die Jahrmillionen als Fossilien überdauert und man findet sie natürlich auch lebendig in den Planktonnetzen beim Foraminiferen-Fischen im Meer. Auch am Spülsaum der Strände kann man Foraminiferengehäuse antreffen.
Der Autor schreibt auf dem Klappentext seines Buches: "In diesem Katalog sind typische Formen geschickt ausgewählt und in Wort und Bild systematisch vorgestellt. Im Übrigen hilft ein Sachregister mit Erklärungen und zeigt Variationen der Gehäusemerkmale im Überblick."   
Die Vorstellung der ausgewählten Arten gliedert sich mit den bentischen Klein- und Großforaminiferen und den planktischen Foraminiferen in drei Teile und in den Anhängen findet sich das schon erwähnte Sachregister gemeinsam mit einem Literaturverzeichnis, den Quellennachweisen, einem kurzen Abriss der Foraminiferenforschung und natürlich einem Inhaltsverzeichnis.

Bezugsquelle:
Der Band kann per Mail direkt bei Herrn Wilfried Rönnfeld bestellt werden (wilfried.roennfeld(at)uni-tuebingen.de) und kostet 15 Euro.
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Paramecium; Hans-Dieter Götz (Editor)
Paramecium
en

Hans-Dieter Görtz (Editor)
Springer Verlag
Reprint der 1. Ausgabe von 1988,
472 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3642730887
Vorgestellt von Thilo Bauer
Das berühmte „Pantoffeltier“: Zugeben auch ich war bereits als Schüler der Faszination dieses Organismus erlegen. Doch auch ich musste feststellen, dass man es nicht im Heuaufguss findet. Gefunden habe ich Paramecium spec. nun in einem Aquarium. So musste ein Buch her, dass verlässlichere Informationen bietet.

Die Monografie ist ein wahrer Fundus für den im Speziellen am Pantoffeltier interessierten Mikroskopiker. Wie ist die Zelle aufgebaut? Welche Funktion haben die einzelnen Organellen? Wie viele Mitochondrien enthält eine Zelle von Paramecium? Leben, Vermehrung und Alterung der Zellen. Parasiten und Symbionten und sogar Killer Paramecium soll es geben. Die Kapitelstruktur ist gut gegliedert und bietet neben dem Index schnellen Zugriff auf solche Fragen und die entsprechenden Antworten. Vieles des am Modellorganismus Para- mecium dargestellten Fachwissens lässt sich auch auf andere Protozoen übertragen. Allerdings erfährt man auch, dass Zellkerne von Paramecium zu keinem Zeitpunkt Chromosomen zeigen, im Gegensatz zu manch anderer Art der Wimpertierchen. Was auch immer der versierte Mikroskopiker über diesen liebenswerten Organismus wissen wollte, aber nie zu fragen wagte, im GÖRTZ wird er es sicher finden.

Das Lesen der Monografie setzt gute Englischkenntnisse und eine gewisses, biologisches Grundwissen und Verständnis voraus. Dabei ist der Bio Leistungskurs nicht schädlich. Allerdings stelle ich auch fest, dass eben jene Fachkenntnisse auch beim Selbststudium des Buches erworben werden können. Ebenso empfehlen kann ich den zahlreichen Literaturhinweisen auf „scholar.google.de“ nachzugehen, insbesondere auch den Originalarbeiten von von Sonneborn, einem ebenso wichtigen Paramecium Papst. Lesenswert ist das Buch allemal. Es ist ein Buch, das weiterhin auf der Höhe der Zeit ist. Es sollte in keinem Bücherregal des fortgeschrittenen Tümplers fehlen.

Kapitelübersicht:
1.   Introduction
2.   Cytology
3.   The Species Concept and Breeding Systems
4.   Mating-Type Inheritance
5.   Conjugation
6.   Mating-Types Substances
7.   The Cell Cycle and Regulation of Cell Mass and Macronuclear DNA Content
8.   Nuclear Dimorphism and Function
9.   Aging
10. Organization and Expression of the Nuclear Genome
11. Immobilization Antigens
12. Mitochondria
13. Electrophysiology
14. Motor Control of the Cilia
15. A Genetic Dissection of Ion-Channel Functions
16. Biochemistry of Cilia
17. Behavioral Genetics in P. caudatum
18. Chemokinesis
19. The Lysosome System
20. Exocytosis: Biogenesis, Transport and Secretion of Trichocysts
21. The Cytoskeleton
22. Endocytobiosis
23. Endosymbionts of Killer Paramecia
24. Ecology
Index
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Radiolarien, Päule Heck
Radiolarien

Päule Heck
Selbstverlag, 2013
162 Seiten, Bildband
gebunden
Vorgestellt von Jörg Weiß
Der neue Heck ist da! Wie schon in seinem Band über Diatomeen zeigt Päule Heck hier meisterliche Aufnahmen teilweise sehr seltener Radiolarien aus den Präparaten von Albert Elger. Aber diesmal geht es inhaltlich weit über die Abbildung der Radiolarien hinaus. Albert Elger und Dr. Rudolf Brandt haben in jahrelanger Arbeit unzählige Proben von den verschiedensten Fundorten weltweit bearbeitet, dokumentiert und wissenschaftlich beschrieben. Leider ist es aber nie zu der geplanten Veröffentlichung gekommen.
Im vorliegenden Band finden Sie nicht nur Bilder der Arten, sondern auch Replika der Originalaufzeichnungen von Rudolf Brandt sowie tabellarisch die Fotos der Präparate, die Päule Heck für seine Arbeit zur Verfügung standen.
Um die notwendige Schärfe über die gesamte Radiolarie zu erreichen, bestehen die Bilder wieder aus bis zu 120 Einzelaufnahmen, die mit Helicon Focus gestapelt wurden. Entstanden sind die Aufnahmen auf einem Zeiss Amplival mit einer Canon EOS 550D.
Die Arten sind nach dem jeweiligen Fundort und ihren wissenschaftlichen Namen alphabetisch angeordnet und in einem Register aufgeführt. So kann der Bildband nicht nur mit den wunderschönen Aufnahmen erfreuen, sondern auch als kleine Hilfe bei der Bestimmung eigener Funde dienen.
Wenn Sie Interesse an dem vorliegenden Buch haben, kontaktieren Sie uns bitte unter info(at)mikroskopie-bonn.de. Wir stellen dann gerne den Kontakt zum Autor her.
Ein Blick ins Buch
  • Radiolarien von Päule Heck: Titel
  • Radiolarien von Päule Heck: Beispielseite Fototeil
  • Radiolarien von Päule Heck: Beispielseite Fototeil
  • Radiolarien von Päule Heck: Beispielseite Fototeil
  • Radiolarien von Päule Heck: Beispielseite zu den Aufzeichnungen von Rudolf Brandt
  • Radiolarien von Päule Heck: Beispielseite zu den Aufzeichnungen von Rudolf Brandt
  • Radiolarien von Päule Heck: Beispielseite zu den Aufzeichnungen von Rudolf Brandt
  • Radiolarien von Päule Heck: Abbildungen der Präparate
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Garden of Eden (Walter Lack)
Garden of Eden
Ein Garten Eden /
Un Jardin d'Eden
Meisterwerke der botanischen Illustration

Walter Lack
Taschen Verlag, 2008
(25 Jahre Taschen)

576 Seiten, Bildband
gebunden
ISBN 978-3-83650-302-0  
Vorgestellt von Jörg Weiß
Basierend auf einer Ausstellung der Österreichischen Nationalbibliothek zeigt der vorliegende Bildband von Walter Lack zum 25. Jubiläum des Taschen Verlages einen Querschnitt der botanischen Illustration von frühbyzantinischer Buchmalerei über die meisterlichen Werke wissenschaftlicher Illustratoren aus dem 18. und 19. Jahrhundert bis zu modernen Rotationsdrucken aus unseren Tagen.
Nach einem Vorwort von Hans Marten (Generaldirektor der Österreichischen Nationalbibliothek) und einer Einführung des Autors folgen in chronologischer Reihenfolge Zeichnungen aus verschiedenen Werken botanischer Illustratoren. Dabei gibt es zu jedem Werk einen einleitenden und erläuternden Text.
Die Illustrationen selbst sind größtenteils farbig, großformatig und in bester Druckqualität wiedergegeben (das Format des Bildbandes ist 32,4 x 25,8 x 4,4 cm), alle Texte liegen dreisprachig in Deutsch, Englisch und Französisch vor. 
Ein großes Register zu Orten, Personen, Pflanzen (wissenschaftlicher Name) und den Quellen (Büchern, Handschriften, Plakate etc.) rundet den Band ab.

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Nanowelten (Richard Jones)
Nanowelten
Die fabelhafte Welt des Mikrokosmos

Richard Jones
Frederking & Thaler 2009
207 Seiten, Bildband
gebunden
ISBN 978-3-89405-760-2
Vorgestellt von Mila Gräper-Noll
Dieser wunderschöne Bildband in der deutschen Übersetzung von Heike Brühl präsentiert rasterelektronenmikroskopische Naturaufnahmen in 200.000-facher Vergrößerung. Das Buch besteht aus zwei Teilen: das Thema des ersten Teils heißt „Nanoform", gezeigt werden Nahaufnahmen von Einzelzellen, Schuppen, Haaren, Zungen, Falten, Pollen und Sporen, Blättern und Extrusionen.
Das Thema des zweiten Teils lautet „Nanofunktion“. Hier werden Werkzeuge, Waffen, und Sinnesorgane von Pflanzen und Tieren hinsichtlich ihrer Funktion untersucht. Es geht um Stacheln, Röhren, Klauen, Saugnäpfe, Sinnesorgane, Schwänze, Fortpflanzungsorgane, Atmung und Sporenträger.

Bei dem Buch handelt es sich um einen Bildband, aber zu den einzelnen Unterthemen gibt es jeweils eine Einführung mit Erklärungen. Ein Glossar erleichtert das Nachschlagen von Fachbegriffen. Die Graustufen der  rasterelektronenmikroskopischen Aufnahmen wurden geschmackvoll und farblich passend koloriert.

Die Fotos sind spektakulär und zeigen auf wunderschöne Weise die Faszination der Natur im Miniaturmaßstab.

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Reise durch den Mikrokosmos

Reise durch den Mikrokosmos (Brandon Broll)
Reise durch den Mikrokosmos

Brandon Broll
National Geographic Deutschland 2007
424 Seiten, Bildband
gebunden
ISBN 978-3-86690-013-4
Vorgestellt von Mila Gräper-Noll
Die Reise durch den Mikrokosmos verspricht, die Welt durchs Mikroskop zu entdecken – bei 20facher- bis 22-millionenfacher Vergrößerung. Die Bilder sind größtenteils rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen, die mit Hilfe digitaler Technik koloriert wurden. Jeweils auf der linken Seite kann der Betrachter die Überschrift zum Objekt und eine Beschreibung lesen, auch die Vergrößerung wird angegeben. Auf der rechten Seite wird das Bild präsentiert.

Gezeigt werden über 200 spektakuläre Bilder, z.B. eine Ameise mit einem Mikrochip, eine Arzneistofftransportkapsel, Zellteilungen, Sinneshaare im Ohr, Nervenfasern, ein Nanoroboter in einer Arterie, Schneekristalle und so alltägliche Dinge wie Toilettenpapier oder die Oberfläche einer CD.

Der Inhalt gliedert sich in folgende Kapitel:
Vorwort
I. Mikroorganismen
II. Botanik
III. Der menschliche Körper
IV. Zoologie
V. Mineralien
VI. Technik

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Bild des Monats

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Juli 2016
Das Säulenglöckchen (Epistylis sp.) in seiner vollen Pracht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2016
Wasserspeicherzelle im Mesophyll des Zylindrischen Bogenhanfs (Sansevieria cylindrica), frischer Querschnitt gefärbt mit Toluidinblau. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Mai 2016
Einaugen-Muschelkrebs (Cypria opthalmica) von Horst-Dieter Döricht
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April 2016
Fuß des Rüsselkäfers Eupholus linnei, Aufnahme von Frank Fox.
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März 2016
Frischer Schnitt eines Fiederdorns der Zwerg-Dattelpalme in der Primärfluoreszenz bei 365 nm Anregungswellenlänge, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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Februar 2016
SEM-Aufnahme eines Bärtierchens von Horst-Dieter Döricht
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Januar 2016
Elektrische Schaltkreise auf einem Chip im Auflicht DIC von Frank Fox
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Dezember 2015
Dunkelfeldaufnahme vom Grünen Trompetentierchen (Stentor polyxmorphus); Aufnahme von Frank Fox
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November 2015
Querschnitt durch das Blatt einer Welwitschie (Welwitschia mirabilis), Färbung W3Asim II; Aufnahme von Jörg Weiß
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Oktober 2015
Kopf einer Stechmückenlarve (Culex spec.) von Frank Fox
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September 2015
Das Lilienhähnchen (Liliceris lilli) von Horst-Dieter Döricht
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August 2015
Leitgewebe und Endodermis in der Wurzel des Muriel-Bambus (Fargesia murieliae). Foto von Jörg Weiß.
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Juli 2015
Schuppenhaare des Silbernen Grünrüsslers (Phyllobius argentatum). Foto von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2015
Wachstumskegel an der Sprossspitze der Weinrebe (Vitis vinifera) im Präparat von Bodo Braunstorfinger. Foto von Jörg Weiß.
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Mai 2015
Ein Reusen-Rädertier von Frank Fox
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April 2015
Die Diatomee Triceratium broeckii (Oamaru) in einer Aufnahme von Päule Heck
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März 2015
Uroleptopsis roscoviana, ein roter Cilliat, Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2015
Drei Konidien des Echten Mehltaus auf einem Weizenblatt mit Keimschläuchen und Appressorien, Aufnahme von Jörg Weiß
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Januar 2015
Sklerenchymband im Spross der Kiwi (Actinidia deliciosa), Aufnahme von Jörg Weiß
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Dezember 2014
Die Diatomee Auliscus convolutus (Alen's Farm, Oamaru), Aufnahme von Päule Heck
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November 2014
Schale einer Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2014
Haare auf dem Brustpanzer einer Goldfliege (Lucilia sericata). Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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September 2014
Stomagruben an der Blattunterseite eines frischen, unfixierten Schnittes des Oleanders (Nerium oleander) bei einer Vergrößerung von 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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August 2014
Augen am Kopf einer Sprigspinne. Die Reflexe stammen von der Beleuchtung mit einem LED-Ringlicht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2014
Die Zieralge Micrasterias radians bei der Teilung. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2014
Querschnitt durch einen siebenjährigen Spross des Chinesischen Blauregens (Wisteria sinensis, Durchmesser 21 mm) von Bodo Braunstorfinger. Aufnahme von Jörg Weiß
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Mai 2014
Männlicher Eibenzapfen (Taxus baccata) mit Pollen von Horst-Dieter Döricht
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April 2014
Spross des Efeus (Hedera helix) in W3Asim II - Färbung. Aufnahme mit einer Smartphone Kamera freihändig durch das Okular von einer Teilnehmerin der Lehrerfortbildung am Grotenbach Gymnasium Gummersbach.
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März 2014
Maritimer Fadenwurm im Polarisationskontrast von Frank Fox
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Februar 2014
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt des Pampasgrases (Cortaderia selloana) von Jörg Weiß
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Januar 2014
Parietin-Sublimation im freien Raum an Stahlwolle von Heike Buchmann
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Dezember 2013
Die Diatomee Hemiaulus proteus im Hellfeld von Päule Heck
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November 2013
Die Wimpernkugel Volvox aureus im Interphako von Frank Fox
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Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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