Botanische Schnitte
Das Urheberrecht aller hier gezeigten Bilder liegt beim jeweiligen Autor. Wenn Sie Interesse an der Nutzung von Aufnahmen haben, wenden Sie sich gerne an uns, der Rechteinhaber wird Sie dann kontaktieren.
(Info(at)mikroskopie-bonn.de)
Inhalt

Die Dahurische Lärche
Die Dahurische Lärche (Larix gmelinii aus der Familie der Kieferngewächse - Pinaceae) kommt aus dem hohen Norden und ist eine Lärche mit recht kleinen Nadeln, die bei einer Länge von 10 bis 15 mm lediglich einen Durchmesser von 0,5 bis 1 mm erreichen. Die Längs- und Querschnitte dieser winzigen Nadeln, die zu 20 bis 30 Stück an den Kurztrieben der Pflanze stehen, hat Bodo Braunstorfinger angefertigt. Färbung nach
W3Asim II von Rolf Dieter Müller und Aufnahmen von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Die Japanische Skimmie
Die Japanische Skimmie (Skimmia japonica aus der Familie der Rutaceae) ist bei uns eine beliebte Gartenpflanze, die uns schon im zeitigen Frühjahr mit ihren Blütenrispen erfreut. Heimisch ist sie in Japan, Korea und China, wo sie in lichten Wäldern im Unterholz wächst. Aber auch mikroskopisch hat die Skimmie einiges zu bieten, hier gezeigt in ungefärbten und nach
W3Asim II von Rolf Dieter Müller gefärbten Schnitten und im Lackabdruck.
Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Papyrus im Querschnitt
Papyrus (Cyperus papyrus) ist wegen der Struktur seines Sprosses schwer zu schneiden. Aber diese Hürde hat Rolf-Dieter Müller mit einem normalen Rasiermesser und dem Handzylindermikrotom mit Bravour genommen! So kann er uns hier einen Querschnitt durch den frischen Spross des Papyrus-Grases zeigen. Wer mehr zur Primärfluoreszenz erfahren möchte, wird
hier fündig.
Präparation und Aufnahmen von Rolf-Dieter Müller.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Die Kentiapalme
Die Kentiapalme oder Forstersche Kentia (Howea forsteriana) wird in der Natur über 20 Meter hoch und kommt hauptsächlich auf den Lord-Howe-Inseln vor Australien vor. Da sie - ganz jung - eine sehr beliebte Zimmerpflanze ist, wird sie mittlerweile weltweit gezüchtet. Wie alle Palmen ist sie eine typische Vertreterin der monokotylen Pflanzen mit frei über den Sprossquerschnitt verteilten, geschlossen kollateralen Leitbündeln.
Freistehender Schnitt auf dem Handzylindermikrotom, Schnittdicke ca. 50 µm, W3Asim II Färbung nach Rolf-Dieter Müller und Aufnahmen auf dem Leica DME mit Kamera Canon PS 520A von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Der Gewöhnliche Perückenstrauch
Der Gewöhnliche Perückenstrauch (Cotinus coggygria) wird auch Färbersumach genannt und erfreut im Frühjahr mit dichten Rispen kleiner Blüten, die ihm seinen Namen eingebracht haben. Und auch am Ende der Wachstumsperiode zeigt er sich mit seiner sehr auffälligen Herbstfärbung noch einmal von seiner schönsten Seite. Aber auch die gefärbten Schnitte des Sprosses sind mit ihren pflanzenanatomischen Besonderheiten schön anzusehen.
Freistehender Schnitt auf dem Handzylindermikrotom, Schnittdicke ca. 50 µm, W3A Färbung nach Robin Wacker und Aufnahmen auf dem Leica DME mit Kamera Canon PS 520A von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Die Zitrone
Zitronen (Citrus x limon) kennt jeder, ob als frische Frucht oder in Form des Zitronats im Weihnachtsstollen. Anton Berg hat ein wenig genauer hin gesehen und sehr schöne Schnitte von den Leitbündeln am Übergang des Fruchtstiels in die Frucht erstellt. Sie zeigen die "Versorgungsleitungen", die die Fruchtspalten und Samen der Zitrone mit allem versorgen, was diese während ihres Wachstums brauchen.
Präparation als 7 µm Paraffinschnitt mit Wackerfärbung von Anton Berg und Aufnahmen von Jörg Weiß auf dem Leica DME mit Kamera Canon PS 520A.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Der Stachel-Lattich
Der Stachel- oder Kompass-Lattich (Lactuca serriola) ist ein sehr enger Verwandter unseres Gartensalats (Lactuca sativa) aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Man findet ihn häufig auf sonnenbeschienenen Brachen mit trockenen, nährstoffreichen Böden, in denen er eine Pfahlwurzel von bis zu zwei Metern Länge entwickeln kann.
Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß, Färbung gemäß der
W3A - Vorschriften nach Robin Wacker, Einzelbilder auf dem
Leitz HM mit Kamera Canon PS 520A.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Der Spross des Wiesen-Klees
Jeder kennt ihn: den Wiesen-Klee oder auch Rot-Klee (Trifolium pratense) aber der Blick ins Innere des Sprosses dieses Schmetterlingsblütlers (Faboideae) ist vergleichsweise selten.
Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß, Färbung gemäß der
W3A - Vorschriften nach Robin Wacker und in
Etzold Grün nach Brügmann.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Ein Leitbündel des Wiesen-Klees in Großaufnahme

Leitbündel aus dem Sprossquerschnitt des Wiesen-Klees (Trifolium pratense), Färbung W3A, Vergrößerung 200x, Stapel aus 10 Einzelaufnahmen
Ganz natürlich - ungefärbte Schnitte von der Malve
Die Malven sind seit einigen Jahren im Rheinland wieder häufiger anzutreffen. Die beiden häufigsten Arten sind die Wilde Malve (Malva sylvestris) und die Rosenmalve (Malva alcea), die sich durch ihre auffällig gefiederten oberen Laubblätter von der Wilden Male unterscheidet. Neben einigen selteneren Arten werden bei uns auch Pflanzen gefunden, die Merkmale der beiden Arten M. sylvestris und M. alcea in sich vereinen. Die hier gezeigten Schnitte stammen von einer solchen Pflanze.
Die ungefärbten, frischen - also noch nicht fixierten - Schnitte zeigen sehr schön die
Chloroplasten in den
Assymilationsparenchymen und auch die anderen Gewebearten sind mit etwas Übung sehr gut zu unterscheiden. Zum Vergleich finden Sie hier aber auch eine Aufnahme von einem traditionell gefärbten Präparat.
Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß, der gefärbte Schnitt sind nach den
W3A - Vorschriften nach Robin Wacker präpariert.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Die Große Klettertrompete
Die Große Klettertrompete (Campsis x tagliabuana) ist eine Hybride aus der Amerikanischen und der Chinesischen Klettertrompete. Sie ist in Kultur entstanden und vermutlich erstmals um 1850 in den Gärten des Fürsten von Litta in Lainate aufgefallen. Der Erstbeschreiber Roberto de Visiani ehrte mit dem Artepitheton die Gärtner Alberto Linneo Tagliabue und Carlo Tagliabue, „zwei um die Gartenkultur höchst verdiente Brüder“, von denen er die Pflanze erhalten hatte.
Interessant an den Sprossquerschnitten der beliebten Zierpflanze sind die inversen Innenleitbündel, von denen es unten einige Aufnahmen zu sehen gibt. Einige Anmerkungen zu dieser anatomischen Anomalie finden sich
hier.
Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß, die gefärbten Schnitte sind nach den
W3A - Vorschriften nach Robin Wacker präpariert.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Der Gemeine Bocksdorn
Als Goji hat er Karriere gemacht, unser Gemeiner Bocksdorn (Lycium barbarum). Ob die ihm nachgesagten Wunderwirkungen bei regelmäßigem Genuss des zugegebenermaßen leckeren Saftes oder der getrockneten Früchte wirklich eintreten, mag jeder selbst beurteilen - hier gibt es auf alle Fälle nur was fürs Auge.
Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß, die gefärbten Schnitte sind nach den
W3A - Vorschriften nach Robin Wacker präpariert.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Der Balkan-Storchenschnabel
Der Balkan-Storchenschnabel (Geranium macrorrhizum) wird wegen seines starken Geruches gerne in Rabatten gepflanzt, da er Hunde fern halten soll. Die ausdauernde, krautige Pflanze wird auch Felsen-Storchenschnabel oder Großwuzeliger Storchenschnabel genannt. Der letzte Name spielt auf das große Rhizom an, von dem es hier, neben dem Spross, Schnitte zu sehen gibt.
Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß, die gefärbten Schnitte sind nach den
W3Asim II - Vorschriften von Rolf-Dieter Müller präpariert.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Eine Chondropetalum-Art aus der Familie der Restionaceae
Die alte Familie der Restionacea in der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales) hat viele Gattungen, eine davon ist Chondropetalum. Das Gras stammt aus dem Botanischen Garten in Darmstadt und zeigt als Mitglied der Poales auch die typischen Knoten. Es stammt von der südlichen Erdhalbkugel und wird in wärmeren Gebieten gerne als Zierpflanze in Gärten eingesetzt.
Präparation und Aufnahmen von Herbert Neumann.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Fiederspindel verschiedener Farne
Die hier gezeigten Bilder von Rolf-Dieter Müller stammen von Präparaten der Fiederspindeln verschiedener Farne, die ungefärbt, gefärbt nach
W3ASim II und unter Fluoreszenz aufgenommen wurden. Genauere Angaben finden Sie in den Bildern bzw. in den Bildunterschriften. Wer ein wenig zur Fluoreszenz nachlesen möchte, wird
hier auf unserer Seite fündig.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Fiederspindel des Gemeinen Wurmfarns (Dryopteris filix-mas)
Der Gemeine oder Echte Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) gehört zu den häufigsten Farnen Mitteleuropas. Er fühlt sich in lichten Wäldern, an Waldrändern und auf Lichtungen wohl, gedeiht aber auch auf steinigen Halden und an Mauern. Er wird auch Männerfarn genannt, was auch in seinem wissenschaftlichen Namen Ausdruck findet. Männerfarn und Frauenfarn? Das geht auf Leonhart Fuchs (1543) zurück, der die recht ähnlichen, von der Schleierform aber deutlich unterschiedlichen Arten Dryopteris filix-mas und Athyrium filix-femina Wurmfarn mennle bzw. Wurmfarn weible nannte.
Schnitt auf dem
Handzylindermikrotom, natur oder gefärbt nach
W3Asim II. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Fruchtstiel der Dessertbanane (Musa x paradisiaca)
Wer kennt sie nicht, die Allerweltsfrucht der Bananenpflanze. Angebaut wird heute zumeist die Dessertbanane Musa x paradisiaca, die wohl aus einer Kreuzung der beiden Arten Musa acuminata und Musa balbisiana hervor gegangen ist. Die Einordnung als eigene Art ist jedoch umstritten. Meist mitsamt der Schale achtlos weggeworfen, ist der Fruchtstiel der monokotyledonen Pflanze mit den über den gesamten Querschnitt verteilten Leitbündeln und den großen Tracheen doch sehr interessant.
Schnitt auf dem
Handzylindermikrotom, Färbung
W3Asim II. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Spross des Korallenbaums (Jatropha multifida)
Der Korallenbaum (Jatropha multifida oder auch Adenoropium multifidum) ist ein Wolfsmilchgewächs aus der Familie der Euphorbiaceae. Der Spross der im tropischen Afrika, Amerika und Asien beheimateten Pflanze ist leicht sukkulent. Auffällig sind die dunkelgrünen, stark gefiederten Blätter (Name!) und die Blütenstände, in denen die weiblichen Blüten von jeweils von vielen männlichen Blüten umstanden sind.
Schnitt auf dem
Handzylindermikrotom, Färbung
W3Asim II. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Wurzeln des Gemeinen Efeus (Hedera helix)
Querschnitte von Wurzeln des Gemeinen Efeus, einmal unverletzten und dann vernarbt. Die normal gewachsene Wurzel ist sechs Jahre alt, die fünf Jahre alte Wurzel hat im Alter von drei Jahren an einer Seite eine Verletzung erfahren, bei der die äußeren Gewebeschichten einschließlich des Cambiums auf annähernd der Hälfte des Wurzelumfangs entfernt wurden.
In den folgenden zwei Jahren hat die Pflanze versucht, die Narbe zu schließen, was noch nicht ganz gelungen ist. Das ungeschützte Xylemgewebe an der Narbe wird von Pilzen und Bakterien zersetzt.
Schnitt auf dem
Handzylindermikrotom, Färbung
W3Asim II. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Gewöhnliche Jungfernrebe (Parthenocissus vitacea)
Querschnitte vom Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe, die wie auch die Echte Weinrebe (Vitis vinifera) oder die Osterluzeigewächse vom Bau her zum Lianentypus gehört. Somit finden sich zwischen den Leitbündeln breite Markstrahlen. Auch interessant sind die vielen Caliumoxalatkristalle, die in Form von Raphidenbündeln vor liegen sowie die mit Amyloplasten prall gefüllten Parenchymzellen. Färbung Wacker W3A bzw. ungefärbte Schnitte. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Dreiblättrige Orange (Poncirus trifoliatus)
Querschnitte vom Spross der Dreiblättrigen Orange (auch Bitterorange, nicht zu verwechseln mit der Pomeranze) mit besonders interessanter Anordnung der Leitbahnen im Bereich einer Sprossgabelung mit Knospe. Färbung W3Asim II nach Rolf-Dieter Müller. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Waldgeißblatt (Lonicera periclymenum)
Querschnitte vom jungen Spross des Waldgeißblattes ungefärbt und gefärbt nach Wacker W3A. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß. Unter
Zoombare Ansichten finden Sie eine Großaufnahme von Rolf-Dieter Müller, die mittels zoomify erforscht werden kann.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Große Brennnessel (Urtica dioica)
Querschnitte vom älteren Spross der Großen Brennnessel gefärbt nach Wacker W3A. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Adlerfarn (Pteridium aquilinum)
Querschnitte vom jungen Blattstiel (Wedel) des Adlerfarns, gefärbt mit Etzold Grün nach Brügmann. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Stillleben in Auflichtfluoreszenz
Die Aufnahmen vom Gänseblümchen (Bellis perennis), vom Oleander (Nerium oleander) und von einem Schimmelpilz in der Auflichtfluoreszenz wirken wie Stillleben alter Meister. Präparate von Robin Wacker und Prof. Holger Adelmann, Aufnahmen (teils analog auf Dia-Film) von Prof. Holger Adelmann.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Echter Lorbeer (Laurus nobilis) richtig bunt
Die hier gezeigten Sprossquerschnitte vom echten Lorbeer (Laurus nobilis) in zwei unterschiedlichen Vergrößerungen sind nach acht unterschiedlichen Färbeverfahren gefärbt und können hier gut miteinander verglichen werden. 25 µm Schnitte von Rolf-Dieter Müller auf dem
Schlittenmikrotom geschnitten, Färbungen und Aufnahmen von Jörg Weiß. Nähere Informationen zu den Färbungen in der jeweiligen Bildunterschrift.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Vergrößerung 200x
Vergrößerung 400x
Für Interessierte noch ein paar Informationen zur Anatomie des Querschnitts:
Rainfarn (Tanacetum vulgare)
Sprossquerschnitt vom Rainfarn in unterschiedlichen Färbungen. Der Rainfarn, wissenschaftlich Tanacetum vulgare oder Chrysanthemum vulgare (L.) Bernh., wird auch auch Wurmkraut genannt. Er ist ein Korbblütler (Familie Asteraceae) und zählt zu den so genannten Kompasspflanzen, da er seine Blätter im vollen Sonnenlicht genau senkrecht nach Süden richten. Aufnahmen und Präparation von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Hopfen (Humulus lupulus)
Spross vom wilden Hopfen gefärbt nach
Wacker W3A. Der Hopfen ist eine Rankpflanze aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae), man findet ihn häufig an sonnigen Stellen des Rheinufers. Aufnahmen und Präparation von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Gartenbambus (Fargesia murieliae)
Spross des Gartenbambus gefärbt mit der
Simultanfärbung W3Asim II. Aufbau und Verteilung der Leitbündel im Querschnitt sind typisch für einkeimblättrigen Pflanzen. Aufnahmen und Präparation von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Steinzellen der Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
In den Früchten der Kulturheidelbeere finden sich zwei Arten von Steinzellen als Idioblasten sowie nicht komplett ausgebildeten Samen, deren äußerste Zellschicht ebenfalls aus Steinzellen besteht. Aufnahmen und Präparation von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Wachsblume (hier Hoya carnosa)
Die Wachsblume ist eine epiphytisch lebende tropische Rankpflanze. Wie viele Mitglieder der Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae) besitzt sie neben dem Äußeren auch ein innen liegendes
Phloem. Aufnahmen und Präparation von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Meerrettichwurzel (Amoracia rusticana)
Die Wurzel des Meerrettichs (Kren) erreicht bei einer Dicke von 5 bis 6 cm eine Länge von bis zu 60 Zentimetern. Sie ist ein typisches Speicherorgan. Die Zellen enthalten aber neben vielen Stärkekörnern (Amyloplasten) auch Senföle, die zum einen für den deftigen Geschmack sorgen, zum anderen aber auch medizinisch als pflanzliches Antibiotikum genutzt werden.
Aufnahmen Frank Fox (Längstschnitte) und Jörg Weiß (Querschnitte). Beachtlich ist die unterschiedliche Ausprägung der Wacker W3A Färbung.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Eine Panaroma-Version der Längstschnitte von Frank Fox finden Sie
hier.
Einer der Längstschnitte und der Querschnitt in der Totalen finden sich im Eingangsbereich der sehenswerten Sonderausstellung "Kräuter, Drogen und Extrakte – Pflanzenwirkstoffe im Alltag" des
Deutschen Gartenbaumuseums in Erfurt wieder. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und wird bis September 2011 in Erfurt und später auf Gartenschauen etc. zu sehen sein. Dazu hier noch einige Bilder:
Glanzmispel "Red Robin" (Photinia x fraseri)
Querschnitt vom einjährigen Spross der Glanzmispel "Red Robin" und einige Makroaufnahmen. Die Präparate sind ungefärbt und zeigen die durch die Fixierung abgeschwächten Originalfarben, Schnittdicke ca. 50 µm.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Herbst-Anemone (Anemone hupehensis)
Querschnitt vom Blütenstängel der Herbst-Anemone und einige Makroaufnahmen. Färbung der Präparate nach
Wacker W3A, Schnittdicke ca. 60 µm.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata)
Sprossquerschnitte und Blattabdrücke vom Eidechsenschwanz,
Färbung Wacker W3A, Schnittdicke ca. 50 µm.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Leitbündel des Eidechsenschwanzes, Aufnahmen von Prof. Holger Adelmann mit Leitz Orthoplan. Bilder in hoher Auflösung. Das Verlassen der Bildanzeige ist auch mit der ESC-Taste möglich.
Weissbeerige Mistel (Viscum album)
Spross und Blatt der Weissbeerigen Mistel, Färbung
AcriBEN und
Wacker W3A, Schnittdicke ca. 25µm.
Präparat des Blattes von M. Dillberger.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Mannstreu (Eryngium planum)
Auch blaue Edeldistel, Schnitte vom Spross, gefärbt nach Wacker W3A und SAC, Schnittdicke ca. 50 µm.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Strandhafer (Ammophila arenaria)
Rollblatt des Strandhafers, gefärbt nach
Wacker W3A,
SAC und
AcriBEN, Schnittdicke ca. 50 µm.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Kasuarie (Casuarina cristata)
Paraffinschnitt des Sprosses, gefärbt nach
Wacker W3A, Schnittdicke 7 µm.
Präparat von M. Dillberger.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Echte Lavendel (Lavandula angustifolia, Syn.Lavandula officinalis, Lavandula vera)
Querschnitte durch den Spross des echten Lavendels in verschiedenen Färbungen und mit verschiedenen Kontrastverfahren (Polarisations- und Fluoreszenzkontrast sowie DIC). Genaueres in den jeweiligen Bildunterschriften. Schnittdicke 25 µm, Vergrößerung - soweit nicht anders beschrieben - 100x (Länge des Bildausschnittes im Objekt ca. 1 mm)
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Japanischer Sagopalmfarn (Cycas revoluta)
Querschnitt durch ein Fieder eines Blattes,
Färbung Wacker W3A, Schnittdicke 15 µm, Präparat von M. Dillberger.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis