Insekten und Spinnentiere
Das Urheberrecht aller hier gezeigten Bilder liegt beim jeweiligen Autor. Wenn Sie Interesse an der Nutzung von Aufnahmen haben, wenden Sie sich gerne an uns, der Rechteinhaber wird Sie dann kontaktieren.
(Info(at)mikroskopie-bonn.de)
Inhalt
Die Hühnermilbe (Dermanyssus gallinae)
Die Hühnermilbe oder Rote Vogelmilbe (Dermanyssus gallinae) ist ein häufiger Parasit und zeigt im Interferenz-Phasenkontrast eine Schönheit, die wir ihr sonst in aller Regel nicht abgewinnen können.
Präparation und Aufnahmen von Frank Fox. 6,3er APO und ein Übersichtskondensor 0,20 mit Interphako am Carl Zeiss Jena Jenaval.
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Der Grüne Rosenkäfer
Grüner Rosenkäfer (Cetonia aurata) gehört zu den geschützten Käferarten und wurde im Jahr 2000 zum Käfer des Jahres gewählt. Man trifft ihn an Rosen, Obstgehölzen, Doldenblütlern und am Weißdorn an. Er fliegt von April bis Oktober. Seine Deckflügel sind fest angewachsen, er kann sie also nicht wie andere Käfer hoch klappen. Wenn er los fliegt schiebt er die Flügel darunter hervor und startet.
Das Verbreitungsgebiet der Rosenkäfer erstreckt sich von Europa über Süd-Norwegen bis hoch nach Finnland und weiter über Kleinasien bis nach China.
Alle Aufnahmen von Horst-Dieter Döricht.
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Die Schwarze Schlupfwespe
Die Schwarzen Schlupfwespen (Pimpla instigator) zählt man unter der Ordnung der Hautflügler zu den Taillenwespen (Familie Ichneumonidae). Sie erreichen eine Körperlänge (ohne Legestachel ) von 15 bis 20 mm. Bei den gezeigten Bildern handelt es sich vermutlich um ein Männchen.
Die Flugzeit dieser Insekten dauert von Mai bis September. Die Weibchen legen ihre Eier im Sommer in den Puppen von Schmetterlingen ab. Mit ihrem Geruchssinn spüren sie die Schmetterlingspuppen auf und legen mit Hilfe des Legestachels je ein Ei in diese ab. Nach dem Schlüpfen frisst die sich aus dem Ei entwickelte Made die Schmetterlingspuppe von innen heraus auf.
Alle Aufnahmen von Horst-Dieter Döricht. Und hier noch einmal der Link auf seinen How-To-Artikel
Die Technik hinter den Begegnungen.
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Eine Wegameise
Hier hat Horst-Dieter Döricht eine Wegameise aus der Gattung Lasius abgelichtet. Die Bestimmung ist nicht ganz einfach, wahrscheinlich handelt es sich um die Gelbe Wiesenameise (Lasius flavus). Sie ernährt sich von Honigtau, einer süßen Ausscheidung der Wurzelläusen, die an Pflanzenwurzel saugen. Während der Winterruhe und wenn ab etwa Mitte Juni eine große Anzahl von Läusen zur Verfügung steht, werden diese auch selbst verzehrt.
Das Übersichtsbild ist mit einem Motic Stemi gemacht worden. Die verwendeten Objektive am Zeiss Standard waren ein Zeiss Plan 2,5/ 0,08 und ein Zeiss Plan10/ 0,22. Die Aufnahmen sind mit einer Canon 550 D am Trino-Tubus entstanden.
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Eine Stachelwanze
Die farbenprächtigen Wipfel Stachelwanzen (Acanthosoma haemorrhoidale) stammt aus der Familie der Stachelwanzen, die auch als Bauchkielwanzen bezeichnet werden. Sie wird etwa 15 bis 17 mm groß. Alle Aufnahmen von Päule Heck.
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Eine Federmotte
Die Federmotten (Pterophoridae) sind eine Familie der Schmetterlinge. Weltweit gibt es rund 1100 Arten in 90 Gattungen. Alle Aufnahmen von Horst-Dieter Döricht.
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Larve der Stinkwanze
Die hier gezeigte Larve einer Stinkwanze (Palomena prasina), ist rund 3,5 mm lang und ca. 3 Tage alt. Der Pflanzensaftsauger findet sich häufig an Rosen und nutzt das namensgebende Sekret zur Abwehr von Fressfeinden.
Das besondere hier sind die Aufnahmen vom den Mundwerkzeugen. Der aus dem Rüsselschaft herausragende Saugstachel hat die Form einer lanzettenartigen Injektionsnadel und ist nur 200 µm lang. Sein Durchmesser beträgt außen nur 25 µm, bei einem Innendurchmesser von etwa 18 bis 20 µm. Der Saugrüssel (Rostrum) wird hauptsächlich von der Unterlippe (Labium) gebildet und kann unter dem Körper angelegt werden, was hier der Fall ist. Alle Aufnahmen von Horst-Dieter Döricht.
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Der Silberne Grünrüssler
Der Silberne Grünrüssler (Phyllobius argentatum) gehört zu den bekanntesten Rüsselkäfern und wird auch Silbergrüner Laubholzrüssler genannt. Seine Farbe erhält er von kleinen metallisch glänzenden "Schuppen" auf dem Chitinpanzer, wie auf den folgenden Aufnahmen gut zu erkennen ist.
Bilder von Horst-Dieter Döricht, die Aufnahmen sind mit einer Canon EOS 550D auf einem Zeiss Standard mit verschiedenen Objektiven, unter Anderen einem 25x Neofluar, entstanden. Die Bilder sind aus bis zu 148 Einzelaufnahmen gestapelt. Mehr zur Aufnahmetechnik finden Sie
hier.
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Ein Rüsselkäferpärchen
Die Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae) dürfte die artenreichste der Erde sein. Von über zwei Millionen registrierten Tier- und Pflanzenarten beträgt der Anteil der Rüsselkäfer 3,2 %. Die Tiere ernähren sich in erster Linie von weichem Pflanzengewebe und Pflanzenteilchen. Das hier gezeigte Pärchen gehört der Art der Spitzmausrüssler (Rhopalapium longirostre) an.
Bilder von Horst-Dieter Döricht, die Aufnahmen sind mit einer Canon EOS 550D auf einem Zeiss Standard mit dem 2,5x Plan Objektiv entstanden. Jedes Bild ist aus 98 Einzelbildern gestapelt. Mehr zur Aufnahmetechnik finden Sie
hier.
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Die Frühe Adonislibelle
Die Frühe Adonislibelle oder auch Frühe Adonisjungfer (Pyrrhosoma nymphula) ist eine unserer häufigsten Libellenarten. Der Thorax der schönen Kleinlibelle aus der Familie der Schlanklibellen (Coenagrionidae) ist charakteristisch gelb-schwarz oder rot-schwarz gezeichnet. Die Muster zeigen dabei eine große Bandbreite und auch alle drei Farben können vertreten sein. Das "Früh" im Namen verdient sich der kleine Räuber durch sein frühes Auftreten im Jahr: die Tiere sind oft schon im zeitigen März aktiv.
Bilder von Frank Fox, die Aufnahmen wurden mit verschiedeneren Lupenobjektiven (Luminar / Photar) gemacht und bestehen jeweils aus rund 100 Einzelbildern.
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Eine Büschelmücke
Der Name der Büschelmücke (Gattung Chaoborus) erschließt sich für den Betrachter sofort - er geht von den fein gefiederten Fühlern der männlichen Tiere aus. Bei dem hier gezeigten Exemplar handelt es sich somit mit einiger Wahrscheinlichkeit um ein Männchen der in Europa häufigen Art Chaoborus crystallinus. Die ausgeprägten Fühler dienen dem Männchen über entsprechende Schwingungen zum Auffinden der weiblichen Tiere. Es handelt sich also quasi um Ohren, mit denen sie die Frequenz (etwa 400 Hz) und die Richtung des Flügelschlags der weiblichen Mücken orten können.
Alle Aufnahmen von Horst Dieter Döricht. Einen Artikel zur Aufnahmetechnik finden Sie
hier auf unserer Seite.
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Porträt des Variablen Weichkäfers
Drei Porträtaufnahmen vom Variablen Weichkäfer (Cantharis pellucida). Der schlanke Weichkäfer mit einfarbig rotgelbem Halsschild, schwarzen Flügeldecken und rotgelben Beinen wird bis zu 13 mm lang. Er bevorzugt eine Mischkost aus Blütennektar, Pollen, Blattläusen und anderen Insekten. Die Haltung des rechten Vorderbeins konnte bei dem Todfund leider nicht mehr geändert werden.
Die Aufnahmen von Horst-Dieter Döricht sind aus bis zu 120 Einzelbildern gestacked, die mit einer Canon 550D an einem Motic Stemi bzw. einem Zeiss Standard mit 2,5x / 0,08 Planobjektiv aufgenommen wurden.
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Ganz in Gelb, aber mit acht Beinen
Die Serie zeigt ein junges Männchen der Veränderlichen Krabbenspinne (Misumena vatia). Die männlichen Tiere dieser Art bleiben mit ca. 4 mm recht klein, während die Weibchen Größen um die 10 mm erreichen können. Ausgewachsene Männchen zeigen oft einen braunschwarzen Vorderkörper (Prosoma) und die ersten beiden Beinpaare sind ebenfalls braun-schwarz geringelt. Der Hinterkörper (Ophistosoma) kann weiß bis leuchtend gelb gefärbt sein. Bei dem hier gezeigten Jungtier ist diese Färbung noch nicht ausgeprägt. Die Veränderliche Krabbenspinne war Spinne des Jahres 2006.
Alle Aufnahmen von Frank Fox. Die Bilder sind gestacked und bestehen im Durchschnitt aus ca. 100 Einzelaufnahmen. Als Objektiv kam ein Zeiss Luminar 16mm/2.5 zum Einsatz.
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Junge Schmuckfliege
Bilder einer jungen Schmuckfliege (wahrscheinlich Ulidiidae otidis) von Horst-Dieter Döricht. Die Serie wurde ebenfalls mit der in der Bibliothek beschriebenen
Auflichttechnik aufgenommen.
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Fliegen im Porträt
Die folgende Serie von Horst-Dieter Döricht wurde eben so wie die Bilder der Begegnungen mit der in der Bibliothek beschriebenen
Auflichttechnik auf- genommen. Sie zeigt verschieden alte Fliegen (Musca spec.) im Porträt oder der Totalen.
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Begegnungen
Größenvergleich zwischen verschiedenen Fliegen und einer Mücke. Die Bilder sind Fotomontagen aus zwei gestackten Aufnahmen. Jede Aufnahme besteht aus über hundert Einzelbildern. Die beiden Tiere wurden aus dem selben Beleuchtungswinkel fotografiert und nach dem Stacken mit Photoshop zu einer Montage zusammengefügt. Das Stacken erfolgt mit dem Feintrieb des Mikroskops. Alle Aufnahmen von Horst-Dieter Döricht mit einer Canon 550D über den Trinotubus des Zeiss, gestackt mit Helicon Focus 5.2. Achtung, die Aufnahmen sind zwischen 1300 und 1700 Pixel breit.
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Blattläuse und ein interessanter Größenvergleich
Auflichtaufnahmen von lebenden Blattläusen und ein Größenvergleich zwischen einer Stubenfliege und einer Trauermücke. Die Aufnahmen wurden auf einem Zeiss Standard mit einem 2,5x Plan Objektiv gemacht. Dazu wurde der Kondensor herausgenommen und einfach ein kleiner OT Block auf den so entstandenen Tisch gestellt. Mit dem Antrieb des Kondensortisches wurde dann alles unter das Objektiv gefahren und ganz normal fotografiert. Das Stacken erfolgt mit dem Feintrieb des Mikroskops. Alle Aufnahmen von Horst-Dieter Döricht mit einer Canon 550D über den Trinotubus des Zeiss, gestackt mit Helicon Focus 5.2.
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Impressionen vom Schmetterlingsflügel
Die Flügel der Schmetterlinge sind mit abertausenden winziger Schuppen besetzt, die durch ihre Farbe oder durch die Brechung des Lichts an ihrer feinen Struktur die schönen Flügelmuster prägen. Aufnahmen von Frank Fox (Canon 5D mark II an Micro-Tall mit Zeiss Jena Objektiven, CF250 10x HD, 20er HD APO , 50er HD) und Jörg Weiß (Canon PS520A an Leica DME mit C-Plan 10 u. 40x).
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Mundwerkzeuge des Gemeinen Holzbocks (Ixodes ricinus)
Der Gemeine Holzbock - gerne auch Zecke genannt - ernährt sich vom Blut von Säugetieren, denen er im Gras oder an Büschen auflauert. Viele haben zu ihrem Leidwesen erfahren, dass auch der Mensch in das Beuteschema des kleinen Blutsaugers passt. Mit seinen Mundwerkzeugen verschafft er sich Zugang zu seiner Nahrungsquelle und verankert sich in der Haut, so dass er nicht einfach wieder abgestreift werden kann. Alle Aufnahmen von Jörg Weiß mit einer Canon PS 520A am Leica DM E, gestackt mit Zerene Stacker 1.04 (64 Bit).
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Insektenporträts
Auflichtaufnahmen von einer Biene, einer Wespe und einer Fliege. Die Aufnahme sind auf einem Zeiss Standard mit N-Plan 2,5 / 0,08 Objektiv entstanden. Die Insekten lagen dazu auf einem selbst gebauten Drehteller unter eine Haube aus opakem Kunststoff mit einem Mittelloch für das Objektiv. Beleuchtet wurde mit zwei LED-Leuchten "Jansjö" von einem großen schwedischen Möbelhaus. Alle Aufnahmen von Horst-Dieter Döricht mit einer Canon 550D über den Trinotubus des Zeiss, gestackt mit Helicon Focus 5.2.
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Tarsus (Fuß) einer Gespenstschrecke
Fuß einer australischen Gespenstschrecke (Extatosoma tiaratum). Das Präparat stammt von einer frisch geschlüpften Schrecke, die sich nicht ganz aus der Eischale befreien konnte und verendet ist. Bilder und Zeichnung von Jörg Weiß.
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