Weitere Themen
Das Urheberrecht aller hier gezeigten Bilder liegt beim jeweiligen Autor. Wenn Sie Interesse an der Nutzung von Aufnahmen haben, wenden Sie sich gerne an uns, der Rechteinhaber wird Sie dann kontaktieren.
(Info(at)mikroskopie-bonn.de)
Inhalt

Ins Netz gegangen
Wie sieht ein Spinnennetz unter dem Mikroskop aus? Was findet sich darin, wenn es bereits länger hängt und von seiner Besitzerin aufgegeben wurde? Die folgenden Bilder geben einen Eindruck von den verschiedenen "Fundstücken", die an einem Spinnennetz-Faden anzutreffen sind und natürlich auch vom Aufbau des Fadens selbst, der sich bei genauem Hinsehen mit dem Mikroskop als aus verschiedenen Garnen mehrfach versponnenes Seil erweist.
Präparation und Aufnahmen von Anton Berg mit verschiedenen Leica Plan-Apochromaten (Öl-Immersion / DIC) am Leica DM-LB mit Leica Kamera. Und wie kommt die Farbe ins Spiel? Das gefangene Netz wird mit einer Acriflavin-Lösung besprüht. Wie das genau geht? Sehen Sie dazu den Artikel in der Rubrik
Mikroskopische Technik.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Sande unter dem Mikroskop
Hier sehen wir in drei kleinen Bildgalerie verschiedene Sande von Stränden an der Südküste von England, von Yaeyma-Gun auf den Yaeyama Islands (diese gehören zu Japan und liegen östlich von Taiwan) und der Nordküste von Kreta.
Jeder Sand hat ein anderes Aussehen. Eine Sorte ist etwas grobkörniger, die andere Sorte ist feinkörniger und enthält mehr Muschelreste oder Foraminiferenschalen. Andere enthalten mehr steinige Körner. Die Unterschiede im Aussehen und der Körnigkeit des Sandes haben vielerlei Ursachen. Einmal sind es die Auswirkungen verschiedener geologischer Aktivitäten. Zum Anderen spielt aber auch die Lage des Strandes - beispielsweise hinter einem Korallenriff - oder die Lebensgemeinschaften am Meeresgrund bzw. im freien Wasser vor dem Strand eine große Rolle.
Alle Aufnahmen im Auflicht von Horst-Dieter Döricht, die Sande wurden von Heike Buchmann zur Verfügung gestellt.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Sand von der Südküste Englands
Sand aus Yaeyma-Gun auf den Yaeyama Islands (Japan)
Sand von der Nordküste Kretas
Bonebed-Fossilien aus dem Germanischen Becken
Das Germanische Becken ist ein weit über Deutschland hinaus ausgedehntes Ablagerungsgebiet, in dem während der Trias (etwa 250 bis 200 Millionen Jahre vor unserer Zeitrechnung) zuerst Wüstensedimente (Buntsandstein), später die Ablagerungen eines flachen Meeres (Muschelkalk) und danach erneut Tone, Schluffe und Sande, aber auch Gips und Steinsalz unter Randmeer- und wüstenartigen Bedingungen abgelagert wurden. Von dieser dreigeteilten Ausprägung der in Deutschland weit verbreiteten Abfolge stammt der Name der ganzen Formation: germanische Trias.
Die hier gezeigten Fossilien stammen aus einem ungewöhnlichen Gestein von einer Autobahnbaustelle bei Eisenach; einem so genannten 'Bonebed' (engl: Knochenlager). Diese Bonebeds treten vor allem an der Basis und am Topp des Keuper (200 und 230 Millionen Jahre) auf und enthalten Zähne und Knochenreste von Meeressauriern und Fischen.
Die im Keuper-Bonebed gefundenen Zähne und Knochenreste wurden in mühsamer Kleinarbeit heraus präpariert. Sie zerbrechen leicht radial in kleine Brocken wenn man sie mit der Präpariernadel berührt. Um die feinen Zähne komplett bergen zu können, mussten sie aus dem umgebenden Gestein freigelegt werden.
Diese Arbeit wurde bei 30 facher Vergrößerung unter einem Stereomikroskop erledigt und hat mehrere Stunden gedauert.
Die Aufnahmen der Zähne wurden mit einem Zeiss Standard-Mikroskop und mit 2,5 und 6,3 er Objektiven gemacht. Die Kamera ist eine Canon 550 D. Beim letzten Bild wurden 26 Aufnahmen gestapelt. Die Belichtungszeit betrug 3,5 Sekunden pro Bild.
Auf Blitz und starke Beleuchtung wurde verzichtet, damit die Feinstruktur der Zahnrillen besser zur Geltung kommt.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Vom Laich zum Jungfrosch
Die folgende Bildserie zeigt die Entwicklung eines Braunfrosches (wahrscheinlich der Grasfrosch Rana temporaria) vom Laich zum Jungfrosch. Neben der Dokumentation der Entwicklungsetappen finden sich auch Nahaufnahmen mit Details wie Maul oder Augen. Die aufwändige Serie ist bereits vor einiger Zeit und motiviert durch den Wunsch der Tochter des Autors entstanden, einmal Frösche aufwachsen zu sehen.
Aufnahme von Frank Fox im Hellfeld-Auflicht mit verschiedenen Mikroskopen je nach Entwicklungsstand.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Photodioden-Array aus einem Laser-Diffraktometer
Ein Laser-Diffraktometer (Laser-Partikel-Sizer) wird zur Ermittlung von Partikelgrößenverteilungen von Feststoffen in Flüssigkeit genutzt, also in Suspensionen oder Emulsionen mit Partikelgrößen bis hinunter zu 0,1 µm. Dabei macht man sich die unterschiedliche Beugung des Laserlichts an Partikeln verschiedener Größe zu Nutze. Das Beugungsmusters wird mit einem Array von Photodioden ausgewertet. Einen solchen Sensor zeigt das nachfolgende Bild von Dr. Horst Wörmann.
Aufnahme im Hellfeld-Auflicht auf einem Olympus BH2, Objektiv Neo S-Plan 5/0,13, Kamera Zeiss Axiocam MRc5, keine Bildbearbeitung. Die Größe des Bildausschnitts beträgt 2,3 x 1,7 mm.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis

Photodioden-Array aus einem Laser-Diffraktometer
Trichome eines tropischen Schwimmfarns
Die Schwimmfarne der Gattung Salvinia treiben auf der Oberfläche langsam fließender oder stehender Gewässer. Bei uns kommt der Gemeine Schwimmfarn (Salvinia natans) vor, die hier gezeigten Blatthaare (Trichome) stammen jedoch von einer tropischen Art (eventuell S. molesta oder S. auriculata), die bei uns ab und an im Pflanzenhandel anzutreffen ist. Zwischen den steifen Haaren an der Blattoberseite wird Luft festgehalten, die der Pflanze zusätzlichen Auftrieb verleiht, um so im Falle des Untertauchens sehr schnell wieder an die Wasseroberfläche zu gelangen. Alle Aufnahmen von Frank Fox.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Analoge Makroaufnahmen
Zu seinem Vortrag Fotografie im Nahbereich, dessen Skript im
Downloadbereich herunter geladen werden kann, zeigt Herbert Neumann hier einige analoge Makroaufnahmen, die mit den von ihm beschriebenen Techniken entstanden sind.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Cadmiumiodid
Die hier gezeigten Aufnahmen von Dr. Horst Wörmann zeigen die Kristallisation von Cadmiumiodid aus wässeriger Lösung. Besonders interessant ist die spiralige Kristallbildung um einen Kristallisationspunkt, die aufgrund der feinen Höhenunterschiede im
DIK sichtbar wird.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Mal was Praktisches: ein individuelles T-Shirt
Hier haben eine Aufnahme einer Pinus-Nadel und ein schwarzes T-Shirt zusammen gefunden. Und da sag' noch mal jemand, Hobby-Mikroskopie habe keinen praktischen Nutzen. :-)
Wichtig ist es, den Hintergrund des Schnittes transparent frei zu stellen.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Impressionen von den Fangblätter des Sonnentaus
Die hier gezeigten Aufnahmen von den Fangblättern einer Sonnentauart (Drosera spec.) sind unter einem Stereomikroskop im Auflicht entstanden.Alle Aufnahmen von Frank Fox mit Canon Eos 5D MKII.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Methylsulfonal
Methylsulfonal (2,2-bis(Ethylsulfonyl)butane; C
8H
18O
4S
2) ist eine organische, bei Zimmertemperatur kristalline Substanz mit einem Schmelzpunkt von 76°C. Auf dem Objektträger unter einem Deckglas durch vorsichtiges Erhitzen aufgeschmolzen, bildet sie beim Abkühlen Kristalle, deren ganze Schönheit erst im polarisierten Licht zur Geltung kommt. Die Bilder wurden mit Polfilter und einem Lambda-Plättchen als
Hilfsobjekten gemacht. Alle Aufnahmen von Frank Fox.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
In fremden Welten
Die folgenden stimmungsvollen Bilder stammen aus Kristallisations-Experimenten mit verschiedenen Salzgemischen in unterschiedlichen Lösungsmitteln. Die Aufnahmen wurden mit Polfiltern und teilweise mit den
Hilfsobjekten Rot II oder Lambda/4 gemacht. Alle Aufnahmen von Herne.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Kunstdünger
Einfach aber wirkungsvoll! Handelsüblicher flüssiger Kunstdünger kristallisiert zwischen Objektträger und Deckglas. Aufnahmen in
polarisiertem Licht und
Lambda-Platte, Analysator jeweils leicht aus der 90°-Stellung verdreht. Präparate und Aufnahmen Frank Fox.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Textilproben
Technische Textilien (Kunstfasern) in unterschiedlichen
Kontrastverfahren. Bilder von Horst Wörmann.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Schwefelkristalle
Kristalliner Schwefel aus der Schmelze, Aufnahmen im polarisierten Licht.
Beim Abkühlen der kristallinen Masse bilden sich Risse im Kristallfilm. Die Bilder zeigen unterschiedliche Stellen des gleichen Präparats, teilweise mit einem
Hilfsobjekt aus Acryl (CD-Hülle). Bilder von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Schwarzer Tee, getrocknete Droge
Schwarzer Tee (Camellia sinensis) ist eine offizinelle Droge. Die Apotheker sind verpflichtet, jede Lieferung auf Identität und Verunreinigungen zu prüfen. Dazu werden die trockenen Teeblätter gemörsert und mit einer Chloralhydratlösung aufgehellt. Bilder von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis
Geschmolzene Schokolade
Unter dem Deckglas bei leichter Wärme geschmolzene Schokolade in polarisiertem Licht, mit einer Acrylscheibe (CD-Hülle) als Hilfsobjekt. Bilder von Jörg Weiß.
Zurück zum Inhaltsverzeichnis