
Ein Kochsalzkristall im DIK
Anton Berg,
vom 23.08.2026
Die Experimente bestehen darin, unterschiedliche Mengen Salz in Wasser aufzulösen, teils mit Ostereierfarben angereichert und diese bei unterschiedlichen Tem- peraturen zu verdunstet, alles intuitiv gehändelt.
Nach meinen laienhaften Über- legungen haben gesättigtere Lösun- gen flächige und magerere Lösungen inselartige Kristallierungen hervorgebracht. Es gibt keine Kristallierung die einer anderen exakt gleicht.
Verblüffend ist die räumliche Wirkung. Im gestackten Bild wirken die Kristalle flach, aber im Anaglyphenbild mit Stereobrille blickt man in plötzlich tiefe Schächte, auf Wellen oder Gebirge.
Fotografiert wurde mit einem 20x/0,50 HC Plan Fluotar Objektiv von Leica in Hellfeld und DIK.
Sämtliche Fotos sind mit Picolay in ¼ mµ Stufen geschichtet. In der 3Dview Technik wurden nicht alle möglichen Parameter angewandt. Die Z-Achse, um mehr Plastizität zu erreichen, wurde meist von 40 auf 80% erhöht. Die Distanz, Vorder-Hintergrund, bewegt sich zwischen +- 20 Punkte.
Nebenbei bemerkt, bei einer relativen Luftfeuchte von ca. 80% haben sich die Kristalle verflüssigt.