Die Praktikumszeichnungen von Frau Weidner aus den 1960er Jahren sind bewundernswert. Mit wissenschaftlicher Genauigkeit, zeichnerischem Geschick und großer Akribie hat sie die Ergebnisse der mikroskopischen Untersuchungen von Pflanzen, Tieren und Einzellern in den damaligen Großpraktika der Technischen Hochschule Darmstadt und der Universität Freiburg dokumentiert. Frau Weidner schrieb: „Bei den 15stündigen Großpraktika plus Seminar ist es nicht geblieben. Wir haben den Schlüssel oft in den Briefkasten gewor- fen, weil es spät geworden war“.
Trotz moderner fotografischer Techniken ist das mikro-skopische Zeichnen dreidimensionaler Zellen für Bio- logiestudierende, Berufsbiologen und Amateure eine wichtige Arbeitsweise geblieben.
Inhalte, Struktur und Umfang der biologischen Großpraktika mussten verändert werden, da experimentelle Disziplinen wie Physiologie, Biochemie und Molekulargenetik einen rasanten Aufschwung nahmen und in den Vordergrund rückten.
Daher gibt die Dokumentation der Praktikumszeichnungen von Frau Weidner gibt einen Einblick in das Biologiestudium der 1960er Jahre, das profunde Kenntnisse über die Organismenwelt vermittelte. Heutige Umweltgefährdungen und der Klimawandel erfordern wieder eine Rückbesinnung auf die organismische Biologie, auf Artenkenntnisse und auf mikroskopische Untersuchungen der Umwelt.
Die Zeichnungen von Johanna Weidner können mikroskopische Arbeitsgemeinschaften auf interessante Organismen und deren Strukturen und Angepasstheiten hinweisen. An Mikroskopierabenden können sie als Orientierungshilfe dienen, da sie keine Buchabbildungen sondern originale Ergebnisse praktischer Arbeit sind.
Trotz moderner fotografischer Techniken ist das mikro-skopische Zeichnen dreidimensionaler Zellen für Bio- logiestudierende, Berufsbiologen und Amateure eine wichtige Arbeitsweise geblieben.
Inhalte, Struktur und Umfang der biologischen Großpraktika mussten verändert werden, da experimentelle Disziplinen wie Physiologie, Biochemie und Molekulargenetik einen rasanten Aufschwung nahmen und in den Vordergrund rückten.
Daher gibt die Dokumentation der Praktikumszeichnungen von Frau Weidner gibt einen Einblick in das Biologiestudium der 1960er Jahre, das profunde Kenntnisse über die Organismenwelt vermittelte. Heutige Umweltgefährdungen und der Klimawandel erfordern wieder eine Rückbesinnung auf die organismische Biologie, auf Artenkenntnisse und auf mikroskopische Untersuchungen der Umwelt.
Die Zeichnungen von Johanna Weidner können mikroskopische Arbeitsgemeinschaften auf interessante Organismen und deren Strukturen und Angepasstheiten hinweisen. An Mikroskopierabenden können sie als Orientierungshilfe dienen, da sie keine Buchabbildungen sondern originale Ergebnisse praktischer Arbeit sind.





















































































































































































